Ein Absatzkeil (auch Ausgleichskeil oder Fersenerhöhung genannt) kann grundsätzlich unter viele verschiedene Schuhtypen eingearbeitet werden, um eine Beinlängendifferenz auszugleichen. Am besten geeignet sind jedoch Schuhe mit folgenden Eigenschaften: 1. **Fester Fersenbereich:** Schuhe mit einer stabilen Fersenkappe bieten guten Halt für den Keil. 2. **Ausreichend Platz im Schuh:** Besonders bei größeren Ausgleichshöhen ist es wichtig, dass der Schuh genügend Raum bietet, damit der Fuß nicht eingeengt wird. 3. **Herausnehmbare Innensohle:** Viele Alltagsschuhe, Sportschuhe oder orthopädische Schuhe haben herausnehmbare Einlegesohlen, unter die der Keil gelegt werden kann. 4. **Feste Sohle:** Bei Bedarf kann der Keil auch von außen an der Schuhsohle angebracht werden, was besonders bei höheren Ausgleichswerten (>1 cm) üblich ist. Das ist bei Schuhen mit fester, durchgehender Sohle (z. B. Sneaker, Halbschuhe, Stiefel) am einfachsten. **Geeignete Schuhtypen:** - Sportschuhe (z. B. Laufschuhe, Turnschuhe) - Alltagsschuhe (Sneaker, Halbschuhe) - Orthopädische Schuhe - Stiefel - Arbeitsschuhe mit fester Sohle **Weniger geeignet:** - Offene Schuhe (Sandalen, Flip-Flops) - Schuhe mit sehr dünner oder flexibler Sohle - High Heels (wegen der Absatzform und Instabilität) **Wichtig:** Die Anpassung sollte idealerweise von einem Orthopädieschuhmacher vorgenommen werden, besonders bei größeren Differenzen oder speziellen Anforderungen. Bei kleineren Ausgleichshöhen (bis ca. 1 cm) reicht oft ein Einlegekeil im Schuh, bei größeren Differenzen wird meist die Sohle von außen erhöht. Weitere Informationen findest du z. B. bei [Orthopädie-Schuhtechnik-Betrieben](https://www.zv-os.de/) oder bei deinem Orthopäden.