Ab wann spricht man von Diabetes mellitus?

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Von Diabetes mellitus spricht man, wenn der Blutzuckerspiegel dauerhaft ist. Die Diagnose erfolgt in der anhand von bestimmten Kriterien, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen Gesundheitsorganisationen festgelegt wurden. Die wichtigsten Kriterien sind: 1. **Nüchternblutzucker**: Ein Wert von 126 mg/dl (7,0 mmol/l) oder höher nach mindestens 8 Stunden Nüchternheit. 2. **Zufallsblutzucker**: Ein Wert von 200 mg/dl (11,1 mmol/l) oder höher, unabhängig von der letzten Nahrungsaufnahme, zusammen mit Symptomen von Diabetes. 3. **Oraler Glukosetoleranztest (OGTT)**: Ein Wert von 200 mg/dl (11,1 mmol/l) oder höher zwei Stunden nach Einnahme einer Glukoselösung. 4. **HbA1c-Wert**: Ein Wert von 6,5 % (48 mmol/mol) oder höher. Wenn einer dieser Werte erreicht wird, kann Diabetes mellitus diagnostiziert werden. Es ist wichtig, die Diagnose von einem Arzt bestätigen zu lassen.

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