Was bedeutet 1-zu-1-Betreuung in der Psychiatrie?

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1-zu-1-Betreuung in der Psychiatrie bedeutet, dass eine Patientin oder ein Patient rund um die Uhr von einer einzelnen Pflegekraft oder Betreuungsperson begleitet wird. Diese intensive Form der Betreuung wird eingesetzt, wenn ein besonders hohes Risiko für Selbst- oder Fremdgefährdung besteht, zum Beispiel bei akuter Suizidgefahr, schwerer Selbstverletzungstendenz oder ausgeprägter psychischer Krise. Das Ziel der 1-zu-1-Betreuung ist es, die Sicherheit der betroffenen Person zu gewährleisten, sie zu unterstützen und in akuten Situationen sofort eingreifen zu können. Die Betreuungsperson bleibt dabei ständig in unmittelbarer Nähe des Patienten, oft auch im selben Raum, und beobachtet dessen Verhalten genau. Die Maßnahme ist in der Regel zeitlich begrenzt und wird regelmäßig überprüft, ob sie noch notwendig ist.

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