Die unterschiedliche gesellschaftliche Wahrnehmung von Gewalt zwischen Frauen und Männern in Film und Fernsehen hat mehrere Ursachen, die historisch, kulturell und psychologisch bedingt sind: 1.... [mehr]
Gewalt wird in der Regel als schlecht angesehen, weil sie Leid verursacht, die Würde und Freiheit von Menschen verletzt und das friedliche Zusammenleben gefährdet. In den meisten ethischen, religiösen und gesellschaftlichen Systemen gilt Gewalt deshalb als moralisch problematisch oder sogar verboten. Der Staat unterscheidet sich jedoch von Individuen, weil er das sogenannte Gewaltmonopol besitzt. Das bedeutet, nur der Staat darf – im Rahmen von Gesetzen – Zwang oder Gewalt anwenden, zum Beispiel durch Polizei oder Justiz. Diese staatliche Gewalt ist an Regeln gebunden und soll dem Schutz der Allgemeinheit, der Durchsetzung von Recht und der Wahrung von Ordnung dienen. Sie ist also nicht willkürlich, sondern rechtlich legitimiert und kontrolliert. Trotzdem bleibt Gewalt auch durch den Staat problematisch und wird kritisch hinterfragt. Sie ist nur dann akzeptiert, wenn sie verhältnismäßig, notwendig und gesetzlich legitimiert ist. Missbraucht der Staat sein Gewaltmonopol, spricht man von staatlicher Willkür oder Unterdrückung, was wiederum als schlecht gilt. Zusammengefasst: Gewalt ist grundsätzlich schlecht, weil sie schadet. Der Staat darf sie nur unter strengen Bedingungen anwenden, um Recht und Sicherheit zu gewährleisten – und auch dann bleibt sie ein ethisch sensibles Thema.
Die unterschiedliche gesellschaftliche Wahrnehmung von Gewalt zwischen Frauen und Männern in Film und Fernsehen hat mehrere Ursachen, die historisch, kulturell und psychologisch bedingt sind: 1.... [mehr]
Nein, es ist nicht feige, einer Schlägerei aus dem Weg zu gehen. Im Gegenteil: Es zeugt von Reife, Selbstbeherrschung und Verantwortungsbewusstsein, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Gewalt kan... [mehr]
Ein Beispiel für eine Geschichte, in der Kinder mit körperlicher Gewalt konfrontiert werden, könnte so aussehen: In einer kleinen Grundschule gab es einen Jungen namens Max. Max war ne... [mehr]
Es gibt keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege dafür, dass Vegetarier grundsätzlich weniger zu Gewalt neigen als Menschen, die Fleisch essen. Einige Studien deuten darauf hin, dass Mens... [mehr]
Das „Dreieck der Gewalt“ ist ein Konzept des norwegischen Friedensforschers Johan Galtung. Es beschreibt drei verschiedene Formen von Gewalt, die oft miteinander verflochten sind: 1. **Di... [mehr]
Krieg wird oft nicht als die schlimmste Sache bezeichnet, weil Menschen unterschiedliche Maßstäbe und Erfahrungen haben. Manche sehen Naturkatastrophen, Krankheiten oder persönliche Sc... [mehr]
Moralische und ethische Verfehlungen können vielfältige Folgen haben, die sich auf individueller, gesellschaftlicher und institutioneller Ebene zeigen: 1. **Individuelle Folgen:** - **Sc... [mehr]