Im Reichstag 1933 saßen die Abgeordneten nach Fraktionen geordnet, wobei die Sitzordnung traditionell das politische Spektrum widerspiegelte: - **Links** (aus Sicht des Präsidiums): Hier s... [mehr]
Im Jahr 1933 wurden in Deutschland alle politischen Parteien außer der NSDAP entweder verboten oder zur Selbstauflösung gezwungen. Dies geschah im Zuge der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten unter Adolf Hitler. Einige wichtige Ereignisse in diesem Prozess waren: 1. **Reichstagsbrandverordnung (28. Februar 1933)**: Diese Verordnung setzte wesentliche Grundrechte außer Kraft und ermöglichte es der Regierung, politische Gegner zu verfolgen. 2. **Ermächtigungsgesetz (23. März 1933)**: Dieses Gesetz gab der Regierung die Befugnis, Gesetze ohne Zustimmung des Reichstags zu erlassen, was die legislative Macht der NSDAP erheblich stärkte. 3. **Verbot der SPD (22. Juni 1933)**: Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) wurde als erste große Partei verboten. 4. **Selbstauflösung anderer Parteien**: Viele andere Parteien, wie die Zentrumspartei und die Deutsche Volkspartei, lösten sich unter dem Druck der Nationalsozialisten selbst auf. 5. **Gesetz gegen die Neubildung von Parteien (14. Juli 1933)**: Dieses Gesetz erklärte die NSDAP zur einzigen legalen Partei in Deutschland und verbot die Gründung neuer Parteien. Diese Maßnahmen führten zur Errichtung einer Einparteienherrschaft und zur vollständigen Ausschaltung der politischen Opposition.
Im Reichstag 1933 saßen die Abgeordneten nach Fraktionen geordnet, wobei die Sitzordnung traditionell das politische Spektrum widerspiegelte: - **Links** (aus Sicht des Präsidiums): Hier s... [mehr]
Die Begriffe "Yankees" und "Konföderierte" beziehen sich auf die beiden gegnerischen Seiten im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861–1865): - **Yankees**: Dies war die... [mehr]
Der Versailler Vertrag von 1919 hatte tiefgreifende politische Folgen für Deutschland: 1. **Rücktritt der Regierung**: Die deutsche Regierung unter Reichskanzler Philipp Scheidemann trat im... [mehr]