Lyon spielte im Mittelalter eine bedeutende Rolle, sowohl politisch als auch wirtschaftlich und religiös: 1. **Religiöses Zentrum:** Lyon war ein wichtiges kirchliches Zentrum. Bereits seit... [mehr]
Im Mittelalter war das Konzept der Teilhabe behinderter Menschen stark von den sozialen und religiösen Normen der Zeit geprägt. Behinderung wurde oft als göttliche Strafe oder Prüfung angesehen, was zu einer ambivalenten Haltung gegenüber behinderten Menschen führte. Einerseits gab es Mitleid und Fürsorge, andererseits auch Ausgrenzung und Stigmatisierung. 1. **Religiöse Einflüsse**: Die christliche Lehre spielte eine zentrale Rolle. Behinderte Menschen wurden oft als Objekte der Barmherzigkeit betrachtet. Klöster und kirchliche Einrichtungen boten manchmal Zuflucht und Unterstützung, aber dies war nicht systematisch organisiert. 2. **Soziale Strukturen**: Die Gesellschaft war stark hierarchisch und agrarisch geprägt. Behinderte Menschen hatten oft Schwierigkeiten, in die Arbeitswelt integriert zu werden, was ihre soziale Teilhabe einschränkte. Sie waren häufig auf Almosen angewiesen. 3. **Rechtliche Aspekte**: Es gab keine spezifischen Gesetze, die die Rechte behinderter Menschen schützten. Ihre rechtliche Stellung war oft von ihrem sozialen Status und der Gnade lokaler Herrscher abhängig. 4. **Medizinische Versorgung**: Medizinische Kenntnisse waren begrenzt, und Behinderungen wurden oft missverstanden. Es gab keine spezialisierten Einrichtungen oder Therapien, die auf die Bedürfnisse behinderter Menschen eingingen. Insgesamt war die Teilhabe behinderter Menschen im Mittelalter stark eingeschränkt und von den vorherrschenden religiösen und sozialen Normen abhängig. Eine systematische Unterstützung oder rechtliche Anerkennung ihrer Rechte existierte nicht.
Lyon spielte im Mittelalter eine bedeutende Rolle, sowohl politisch als auch wirtschaftlich und religiös: 1. **Religiöses Zentrum:** Lyon war ein wichtiges kirchliches Zentrum. Bereits seit... [mehr]
Eine Pfalz ist ursprünglich eine befestigte Residenz oder ein Herrschaftssitz eines Königs oder Kaisers im Mittelalter, insbesondere im Heiligen Römischen Reich. Der Begriff stammt vom... [mehr]
Die These, dass Karl der Große (Charlemagne) gar nicht existiert habe, ist eine sogenannte „Phantomzeit-Hypothese“. Diese wurde vor allem vom deutschen Publizisten Heribert Illig in... [mehr]
Ein Komturorden ist ein Ritterorden, bei dem der Titel „Komtur“ (von lateinisch „commendator“ = Verwalter, Befehlshaber) eine bestimmte Rangstufe innerhalb des Ordens bezeichne... [mehr]
Beim sogenannten Kinderkreuzzug von 1212 handelt es sich um ein historisch umstrittenes Ereignis, das von zwei großen Gruppen von Kindern und Jugendlichen aus Frankreich und Deutschland berichte... [mehr]
Die sogenannten Kinderkreuzzüge waren zwei große, aber historisch schwer fassbare Bewegungen im Jahr 1212, bei denen sich Tausende Kinder und Jugendliche aus Frankreich und Deutschland auf... [mehr]
Im Mittelalter wurde die Frage, wer König wurde, je nach Zeit und Region unterschiedlich entschieden. Grundsätzlich gab es zwei Hauptwege zur Königswürde: Erbfolge und Wahl. **1.... [mehr]
Villard de Honnecourt, ein französischer Baumeister und Zeichner des 13. Jahrhunderts, ist vor allem durch sein Skizzenbuch bekannt, das zahlreiche technische und architektonische Entwürfe e... [mehr]
Die Zünfte, die im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wichtige wirtschaftliche und gesellschaftliche Organisationen für Handwerker und Kaufleute waren, hatten im Laufe der Zeit mit v... [mehr]
Günstige Standorte für die Gründung einer Stadt im Mittelalter zeichneten sich durch mehrere zentrale Merkmale aus: 1. **Nähe zu Wasser**: Flüsse, Seen oder das Meer waren wi... [mehr]