Im Deutschen Kaiserreich (1871–1918) war die rechtliche Lage von Frauen stark eingeschränkt und von patriarchalen Strukturen geprägt. Frauen galten rechtlich als „minderberechtig... [mehr]
Kleiderordnungen gibt es in verschiedenen Formen seit Jahrhunderten. Bereits im Mittelalter wurden in Europa sogenannte „Kleiderordnungen“ (auch „Kleidergesetze“ oder „Sumptuarordnungen“) erlassen. Diese Gesetze regelten, welche Kleidung bestimmte gesellschaftliche Gruppen tragen durften, um soziale Unterschiede sichtbar zu machen und Luxus zu begrenzen. Solche Vorschriften gab es in vielen Kulturen und Epochen, etwa im antiken Rom, im China der Kaiserzeit oder im Japan der Edo-Zeit. In Europa waren Kleiderordnungen besonders zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert verbreitet. Mit der Aufklärung und dem gesellschaftlichen Wandel im 18. und 19. Jahrhundert verloren sie zunehmend an Bedeutung. Dennoch existieren auch heute noch in bestimmten Bereichen (z. B. Schulen, Unternehmen, religiöse Gemeinschaften oder bei offiziellen Anlässen) formelle oder informelle Kleiderordnungen. Zusammengefasst: Kleiderordnungen gibt es seit dem Mittelalter (und teils noch früher) bis heute – also seit mehreren Jahrhunderten, in unterschiedlichen Ausprägungen und Kontexten.
Im Deutschen Kaiserreich (1871–1918) war die rechtliche Lage von Frauen stark eingeschränkt und von patriarchalen Strukturen geprägt. Frauen galten rechtlich als „minderberechtig... [mehr]
Langenschwalbach, das heute als Bad Schwalbach bekannt ist, wurde erstmals im Jahr 1352 urkundlich erwähnt. Die Gründung als Siedlung reicht jedoch vermutlich bis ins 12. Jahrhundert zur&uum... [mehr]