Bis wann gab es Garibaldis Rothemden?

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Die „Rothemden“ (italienisch: Camicie rosse) waren die Freiwilligenkämpfer, die Giuseppe Garibaldi im 19. Jahrhundert begleiteten. Sie spielten eine zentrale Rolle bei den italienischen Einigungskriegen, insbesondere zwischen 1843 und 1871. Die bekannteste Aktion der Rothemden war der „Zug der Tausend“ (Spedizione dei Mille) im Jahr 1860. Nach der Einigung Italiens und Garibaldis Tod 1882 verloren die Rothemden als organisierte Bewegung an Bedeutung. Einzelne Anhänger oder Veteranen traten noch bis ins frühe 20. Jahrhundert auf, aber als politische oder militärische Kraft existierten die Rothemden im Wesentlichen nur bis zur Vollendung der italienischen Einigung um 1871. Zusammengefasst: Die Rothemden gab es als bedeutende Bewegung etwa von den 1840er Jahren bis zur italienischen Einigung 1871, mit Nachwirkungen bis ins späte 19. Jahrhundert.

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