Lyon spielte im Mittelalter eine bedeutende Rolle, sowohl politisch als auch wirtschaftlich und religiös: 1. **Religiöses Zentrum:** Lyon war ein wichtiges kirchliches Zentrum. Bereits seit... [mehr]
Das System der Grundherrschaft im Mittelalter war ein zentrales Element der feudalen Gesellschaftsstruktur. Es basierte auf der Beziehung zwischen Grundherren und ihren Leibeigenen oder Bauern. Hier sind die wesentlichen Merkmale: 1. **Grundherr**: Der Grundherr war ein Adliger oder ein Kloster, der Land besaß. Er hatte das Recht, das Land und die darauf lebenden Menschen zu verfügen. 2. **Leibeigene und Bauern**: Die Bauern, oft Leibeigene, arbeiteten auf dem Land des Grundherrn. Sie waren an das Land gebunden und hatten bestimmte Verpflichtungen, wie die Abgabe von Abgaben und die Erbringung von Arbeitsleistungen. 3. **Abgaben und Dienste**: Die Bauern mussten einen Teil ihrer Ernte als Abgabe an den Grundherrn abgeben und oft auch Frondienste leisten, das heißt, sie mussten für den Grundherrn arbeiten, ohne dafür bezahlt zu werden. 4. **Schutz und Sicherheit**: Im Gegenzug für ihre Arbeit und Abgaben bot der Grundherr den Bauern Schutz vor Übergriffen und die Sicherheit, auf dem Land leben zu können. 5. **Rechtsverhältnisse**: Der Grundherr hatte auch das Recht, über die rechtlichen Angelegenheiten seiner Untertanen zu entscheiden, was bedeutete, dass er Gerichtsbarkeit über sie ausübte. 6. **Hierarchische Struktur**: Das System war hierarchisch organisiert, wobei der König an der Spitze stand, gefolgt von mächtigen Adligen, die wiederum kleinere Grundherren hatten, die das Land verwalteten. Insgesamt war die Grundherrschaft ein komplexes System, das sowohl wirtschaftliche als auch soziale Aspekte umfasste und die Lebensweise im Mittelalter maßgeblich prägte.
Lyon spielte im Mittelalter eine bedeutende Rolle, sowohl politisch als auch wirtschaftlich und religiös: 1. **Religiöses Zentrum:** Lyon war ein wichtiges kirchliches Zentrum. Bereits seit... [mehr]
Eine Pfalz ist ursprünglich eine befestigte Residenz oder ein Herrschaftssitz eines Königs oder Kaisers im Mittelalter, insbesondere im Heiligen Römischen Reich. Der Begriff stammt vom... [mehr]
Die These, dass Karl der Große (Charlemagne) gar nicht existiert habe, ist eine sogenannte „Phantomzeit-Hypothese“. Diese wurde vor allem vom deutschen Publizisten Heribert Illig in... [mehr]
Ein Komturorden ist ein Ritterorden, bei dem der Titel „Komtur“ (von lateinisch „commendator“ = Verwalter, Befehlshaber) eine bestimmte Rangstufe innerhalb des Ordens bezeichne... [mehr]
Beim sogenannten Kinderkreuzzug von 1212 handelt es sich um ein historisch umstrittenes Ereignis, das von zwei großen Gruppen von Kindern und Jugendlichen aus Frankreich und Deutschland berichte... [mehr]
Die sogenannten Kinderkreuzzüge waren zwei große, aber historisch schwer fassbare Bewegungen im Jahr 1212, bei denen sich Tausende Kinder und Jugendliche aus Frankreich und Deutschland auf... [mehr]
Im Mittelalter wurde die Frage, wer König wurde, je nach Zeit und Region unterschiedlich entschieden. Grundsätzlich gab es zwei Hauptwege zur Königswürde: Erbfolge und Wahl. **1.... [mehr]
Villard de Honnecourt, ein französischer Baumeister und Zeichner des 13. Jahrhunderts, ist vor allem durch sein Skizzenbuch bekannt, das zahlreiche technische und architektonische Entwürfe e... [mehr]
Die Zünfte, die im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wichtige wirtschaftliche und gesellschaftliche Organisationen für Handwerker und Kaufleute waren, hatten im Laufe der Zeit mit v... [mehr]
Günstige Standorte für die Gründung einer Stadt im Mittelalter zeichneten sich durch mehrere zentrale Merkmale aus: 1. **Nähe zu Wasser**: Flüsse, Seen oder das Meer waren wi... [mehr]