Warum erhalten Factoringnehmer nur 90% der Einnahmen?

Antwort vom

Factoringnehmer erhalten in der Regel nur einen Teil der Einnahmen, oft etwa 90%, aus mehreren Gründen: 1. **Risikomanagement**: Der Factor (das Unternehmen, das das Factoring anbietet) übernimmt das Risiko von Zahlungsausfällen. Die einbehaltenen 10% dienen als Sicherheit, um mögliche Verluste aus nicht beglichenen Rechnungen abzudecken. 2. **Gebühren und Kosten**: Der Factor erhebt Gebühren für seine Dienstleistungen, die in den einbehaltenen Betrag einfließen. Diese Gebühren können variieren, abhängig von der Branche, dem Risiko und der Höhe der Forderungen. 3. **Liquidität**: Die sofortige Auszahlung von 90% ermöglicht es dem Factoringnehmer, schnell Liquidität zu erhalten, während der Factor die Forderungen verwaltet und die Zahlungen von den Kunden einzieht. 4. **Verwaltungskosten**: Der Factor übernimmt auch die Verwaltung der Forderungen, was zusätzliche Kosten verursacht, die ebenfalls in den einbehaltenen Betrag einfließen können. Insgesamt ist das Factoring eine Möglichkeit für Unternehmen, ihre Liquidität zu verbessern, auch wenn sie nicht den vollen Betrag der Forderungen sofort erhalten.

Neue Frage stellen

Verwandte Fragen

Wie hoch sind die Einnahmen des Schweizer Bundes?

Die Einnahmen des Schweizer Bundes (Bundeshaushalt) variieren von Jahr zu Jahr. Für das Jahr 2023 lagen die ordentlichen Einnahmen des Bundes laut Eidgenössischer Finanzverwaltung (EFV) bei...

Wie ist der Schweizer Bundeshaushalt aufgebaut?

Der Schweizer Bundeshaushalt setzt sich aus den Einnahmen und Ausgaben des Bundes zusammen. Er wird jährlich vom Parlament beschlossen und bildet die finanzielle Grundlage für die Aufgaben d...