Im deutschen Rechnungswesen gibt es häufig Unterschiede zwischen der Handelsbilanz nach HGB (Handelsgesetzbuch) und der Steuerbilanz nach Steuerrecht (StB). Diese Unterschiede entstehen, weil das... [mehr]
Die verlustfreie Bewertung in der Bilanz bezieht sich auf das, dass Vermögwerte nicht über ihremlichen Wert angesetzt werden dürfen. Dies ist ein Grundsatz der Vorsicht im Rechnungswesen, derstellen soll, dass Bilanz eines Unternehmens nicht zu optimistisch dargestellt wird. Einige der wichtigsten Aspekte der verlustfreien Bewertung sind: 1. **Niederstwertprinzip**: Bei der Bewertung von Vermögensgegenständen wird der niedrigere Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem aktuellen Marktwert angesetzt. 2. **Abschreibungen**: Vermögenswerte müssen abgeschrieben werden, wenn ihr Wert dauerhaft sinkt. Dies gilt sowohl für Sachanlagen als auch für immaterielle Vermögenswerte. 3. **Rückstellungen**: Für vorhersehbare Verluste und Risiken müssen Rückstellungen gebildet werden, um diese in der Bilanz zu berücksichtigen. 4. **Imparitätsprinzip**: Verluste müssen bereits dann berücksichtigt werden, wenn sie erkennbar sind, während Gewinne erst dann ausgewiesen werden dürfen, wenn sie realisiert sind. Diese Prinzipien sollen sicherstellen, dass die Bilanz eines Unternehmens ein realistisches Bild seiner finanziellen Lage vermittelt und nicht durch überhöhte Werte von Vermögensgegenständen verzerrt wird.
Im deutschen Rechnungswesen gibt es häufig Unterschiede zwischen der Handelsbilanz nach HGB (Handelsgesetzbuch) und der Steuerbilanz nach Steuerrecht (StB). Diese Unterschiede entstehen, weil das... [mehr]