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Treuhandkonten gibt es weiterhin, allerdings sind sie in Deutschland und der Schweiz bestimmten Regelungen unterworfen und nicht für alle Zwecke oder Personengruppen frei verfügbar. **Deutschland:** Treuhandkonten werden meist als sogenannte "Anderkonten" geführt, insbesondere von Rechtsanwälten, Notaren, Steuerberatern oder Immobilienmaklern. Privatpersonen können in der Regel kein klassisches Treuhandkonto eröffnen. Banken bieten diese Konten nur an, wenn ein berechtigtes Interesse und eine entsprechende Berufsqualifikation (z. B. als Anwalt) vorliegt. Mehr Infos: [Bundesrechtsanwaltskammer – Anderkonten](https://brak.de/anwaltliches-berufsrecht/anderkonto/) **Schweiz:** Auch in der Schweiz sind Treuhandkonten üblich, insbesondere bei Notaren, Anwälten und Treuhändern. Sie dienen der sicheren Verwahrung von Geldern Dritter, etwa bei Immobiliengeschäften oder Nachlässen. Mehr Infos: [Schweizerischer Anwaltsverband – Treuhandkonten](https://www.sav-fsa.ch/) **Alternativen:** Falls du kein Treuhandkonto eröffnen kannst, gibt es je nach Anwendungsfall Alternativen: - **Notaranderkonto:** Für Immobilienkäufe oder größere Transaktionen kann ein Notar ein Anderkonto einrichten. - **Escrow-Dienste:** Für Online-Transaktionen oder internationale Geschäfte bieten spezialisierte Anbieter wie [Escrow.com](https://www.escrow.com/) oder [PayPal Treuhandservice](https://www.paypal.com/) ähnliche Dienstleistungen an. - **Treuhandservice von Plattformen:** Bei Immobilien- oder Fahrzeugbörsen gibt es oft eigene Treuhandservices. **Fazit:** Treuhandkonten existieren weiterhin, sind aber meist Berufsgruppen vorbehalten. Für Privatpersonen oder Unternehmen ohne Zugang gibt es je nach Bedarf verschiedene Alternativen.
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