Nein, das Konto „Vorsteuer IG‑Erwerb“ muss zum Jahresabschluss nicht zwingend „auf null“ sein. In der laufenden Buchführung wird die Vorsteuer aus dem innergemeinschaftlic...
Muss das Sachkonto 283700 beim Jahresabschluss auf null sein?
Antwort vomOb das Sachkonto **283700** zum Jahresabschluss **auf null** sein muss, hängt davon ab, **was dieses Konto in deinem Kontenrahmen konkret abbildet**: - **Bestandskonten** (Aktiv-/Passivkonten, z. B. Bank, Forderungen, Verbindlichkeiten) **müssen nicht** auf null sein, sondern werden mit ihrem Saldo **in die Schlussbilanz vorgetragen**. - **Erfolgskonten** (Aufwands-/Ertragskonten) werden zum Jahresabschluss **über GuV abgeschlossen** und sind danach im neuen Jahr **wieder bei 0** (durch den Abschlussbuchungslauf/Saldenvortrag). Die Kontonummer **283700** ist **nicht universell eindeutig** (SKR03/SKR04 und firmenspezifische Kontenpläne können abweichen). In vielen Kontenplänen liegen **28xx**-Konten häufig im Bereich **Umsatzsteuer/Verrechnung/Durchlauf/Abgrenzung** – je nach Ausprägung kann das **ein Bestandskonto** sein (dann nicht zwingend 0) oder ein **Erfolgskonto/Abschlusskonto** (dann typischerweise 0 nach Abschluss). **Praxisregel:** - Ist 283700 ein **Verrechnungs-/Clearing-/Durchlaufkonto**, sollte es **inhaltlich** zum Stichtag möglichst **ausgeglichen** sein; ein Restsaldo ist nur dann korrekt, wenn es dafür einen **realen offenen Posten** gibt (z. B. noch nicht gebuchte Gegenbuchung, Abgrenzung, Zahllast/Erstattung). - Ist es ein **USt-Konto** (z. B. „Umsatzsteuer-Vorauszahlung/Verrechnung“), kann zum Stichtag **ein Saldo** korrekt sein (Zahllast/Erstattungsanspruch), der dann als **Forderung/Verbindlichkeit** in die Bilanz gehört. Kurz: **„Muss auf null sein?“ → Nein, nicht zwingend.** Es muss **fachlich korrekt** sein; ob das „0“ bedeutet, hängt von der **Kontenart** und dem **Zweck** von 283700 in deinem Kontenplan ab.