Was kann man Kita-Kindern zum Thema Wut anbieten?

Antwort

Kita-Kindern kann man zum Thema Wut verschiedene Angebote machen, um ihnen zu helfen, ihre Gefühle zu erkennen, zu benennen und angemessen damit umzugehen. Hier einige Ideen: 1. **Gefühlsbarometer oder Gefühlsampel**: Mit Bildern oder Farben können Kinder zeigen, wie sie sich fühlen. Das hilft, Wut zu erkennen und zu benennen. 2. **Bilderbücher zum Thema Wut**: Es gibt viele kindgerechte Bücher, die das Thema Wut aufgreifen, z.B. „Der kleine Drache Kokosnuss ist wütend“ oder „Heute bin ich wütend“. Gemeinsames Vorlesen und darüber sprechen hilft, das Gefühl zu verstehen. 3. **Wut-Bälle oder Knautschbälle**: Kinder können lernen, ihre Wut durch Kneten oder Drücken von Bällen abzubauen. 4. **Wut-Malerei**: Die Kinder dürfen mit kräftigen Farben und großen Bewegungen malen, wie sich Wut für sie anfühlt. 5. **Rollenspiele**: In kleinen Theaterszenen können Kinder Situationen nachspielen, in denen sie wütend waren, und gemeinsam Lösungen finden. 6. **Wut-Tagebuch**: Mit Bildern oder einfachen Symbolen können Kinder festhalten, wann sie wütend waren und was geholfen hat. 7. **Entspannungsübungen**: Atemübungen, Fantasiereisen oder ruhige Musik helfen, sich nach einem Wutanfall wieder zu beruhigen. 8. **Gemeinsame Gespräche im Morgenkreis**: Über Gefühle sprechen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Regeln für den Umgang mit Wut aufstellen. Wichtig ist, dass die Kinder merken: Wut ist ein normales Gefühl, aber es gibt Wege, damit umzugehen, ohne sich oder andere zu verletzen.

Kategorie: Erziehung Tags: Wut Kinder Emotionen
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