Wie bereitet man Limocello zu?

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**„Limocello“ wird nicht gekocht, sondern kalt angesetzt: Zitronenschale in hochprozentigem Alkohol ziehen lassen, dann mit Zuckersirup mischen und gut kühlen. Entscheidend ist nur die gelbe Schale – das Weiße macht ihn bitter.** ## So gelingt er einfach Für eine klassische Menge brauchst du ungefähr: - 8–10 unbehandelte Bio-Zitronen - 700 ml neutralen Alkohol mit hohem Volumenprozent - 500–700 ml Wasser - 250–350 g Zucker Die Zitronen sehr dünn schälen, wirklich nur die gelbe Außenschicht. Dann die Schalen in ein sauberes Glas geben, mit Alkohol übergießen und 7 bis 14 Tage dunkel ziehen lassen. ## Danach kommt der Sirup Wasser mit Zucker kurz erwärmen, bis sich der Zucker löst. Nicht karamellisieren. Den Sirup komplett abkühlen lassen, dann den Zitronenalkohol durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter gießen und mit dem Sirup mischen. Danach alles in Flaschen füllen und mindestens einige Tage, besser 1–2 Wochen ruhen lassen. ## Wichtiger Unterschied Viele machen den Fehler, die Zitronen zu dick zu schälen. Dann landet die weiße Innenschale mit im Ansatz und der Likör schmeckt stumpf und bitter statt frisch. Ein zweiter Punkt: Je stärker du den Sirup verdünnst, desto milder und süffiger wird der Limoncello – aber auch weniger intensiv. Der beste Bereich liegt meist bei etwa 25–30 % Alkohol. ## So trinkt man ihn Eiskalt aus dem Gefrierfach, am besten in kleinen Gläsern. Durch den Zucker und die ätherischen Öle wird er dickflüssiger und deutlich runder als bei Zimmertemperatur. Ein praktischer Trick: Wenn du nach dem Mischen eine milchig-trübe Farbe bekommst, ist das meist kein Fehler, sondern ein gutes Zeichen – dann haben sich die Zitronenöle sauber verteilt.

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