Welcher Pflanzenteil vom Gänsefingerkraut schmeckt am besten und ist wann optimal zu ernten?

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Vom Gänsefingerkraut (Potentilla anserina) gelten die jungen, zarten Blätter als besonders schmackhaft und delikat. Sie haben einen milden, leicht säuerlichen Geschmack und eignen sich hervorragend als Wildkraut-Zutat für Salate, Kräuterquark oder als Spinatersatz. Der optimale Erntezeitpunkt für die Blätter ist das Frühjahr, bevor die Pflanze zu blühen beginnt. In dieser Phase sind die Blätter besonders zart und aromatisch. Später im Jahr, wenn die Pflanze blüht oder älter wird, werden die Blätter oft fester und leicht bitter. Auch die Wurzeln des Gänsefingerkrauts sind essbar und wurden früher als Nahrungsmittel genutzt. Sie schmecken leicht nussig und können im Herbst oder zeitigen Frühjahr ausgegraben werden, sind aber weniger zart als die jungen Blätter. Zusammengefasst: Die jungen Blätter im Frühjahr sind die wahre Delikatesse des Gänsefingerkrauts.

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