Wie sah die Förderung erneuerbarer Energien nach dem Einspeisungsgesetz aus?

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Das Stromeinspeisungsgesetz (StrEG) von 1991 war das erste Gesetz in Deutschland, das die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz regelte. Es verpflichtete die Netzbetreiber, Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Sonne, Wasser und Biomasse zu festen Vergütungssätzen abzunehmen. Diese Vergütungssätze waren höher als die Marktpreise für konventionellen Strom, um die höheren Produktionskosten der erneuerbaren Energien auszugleichen und deren Ausbau zu fördern. Das StrEG legte damit den Grundstein für die Entwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000, das die Förderung erneuerbarer Energien weiter ausbaute und differenziertere Vergütungssätze sowie eine Degression der Vergütung über die Jahre einführte.

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