Das Wort „Chromatographie“ setzt sich aus den griechischen Wörtern „chroma“ (χρῶμα) für „Farbe“ und „graphein“ (γρά... [mehr]
Das Trennprinzip der Dünnschichtchromatographie (DC) basiert auf der unterschiedlichen Affinität von Substanzen zu einer stationären und einer mobilen Phase. Bei der DC wird eine dünne Schicht eines adsorbierenden Materials, meist Silicagel oder Aluminiumoxid, auf eine Trägerplatte aufgebracht. 1. **Stationäre Phase**: Die dünne Schicht des Adsorbens fungiert als stationäre Phase. Die Substanzen, die getrennt werden sollen, werden auf die Startlinie der Platte aufgetragen. 2. **Mobile Phase**: Eine Lösung (Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch) wird als mobile Phase verwendet. Diese wird am unteren Ende der Platte aufgetragen und wandert durch Kapillarkräfte nach oben. 3. **Trennung**: Während die mobile Phase aufsteigt, interagieren die Substanzen mit der stationären Phase unterschiedlich stark. Substanzen, die eine hohe Affinität zur stationären Phase haben, bewegen sich langsamer, während solche mit geringerer Affinität schneller wandern. Dies führt zu einer Trennung der Komponenten entlang der Platte. 4. **Visualisierung**: Nach der Entwicklung der Platte können die getrennten Substanzen durch verschiedene Methoden wie UV-Licht oder Färbung sichtbar gemacht werden. Die Dünnschichtchromatographie ist ein einfaches und effektives Verfahren zur Analyse und Trennung von chemischen Verbindungen.
Das Wort „Chromatographie“ setzt sich aus den griechischen Wörtern „chroma“ (χρῶμα) für „Farbe“ und „graphein“ (γρά... [mehr]