Reiner Sauerstoff ist giftig, weil zu viel O₂ im Körper oxidativen Stress auslöst. Kurz gesagt: Sauerstoff ist zwar lebenswichtig, aber nur in der richtigen Menge. Bei zu hoher Konzentratio...
Was passiert mit dem Sauerstoff bei der Endosymbiontentheorie?
Antwort vomBei der Endosymbiontentheorie wird angenommen, dass bestimmte Organellen in eukaryotischen Zellen, wie Mitochondrien und Chloroplasten, ursprünglich frei lebende Bakterien waren, die durch eine symbiotische Beziehung in die Vorläuferzellen der Eukaryoten aufgenommen wurden. In Bezug auf den Sauerstoff spielt die Endosymbiontentheorie eine wichtige Rolle, insbesondere bei den Mitochondrien. Diese Organellen sind für die Zellatmung verantwortlich, einen Prozess, bei dem Sauerstoff verwendet wird, um Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat) zu erzeugen. Die Aufnahme von aeroben Bakterien (die Sauerstoff zur Energiegewinnung nutzen) durch eine urtümliche eukaryotische Zelle ermöglichte es dieser Zelle, effizienter Energie zu produzieren, was einen evolutionären Vorteil darstellte. Zusammengefasst: Bei der Endosymbiontentheorie wird Sauerstoff von den aufgenommenen aeroben Bakterien (den späteren Mitochondrien) genutzt, um durch Zellatmung Energie zu erzeugen.