Physische, kognitive und mentale Lernvoraussetzungen sind teilweise biologisch bedingt, aber nicht ausschließlich. - **Physische Lernvoraussetzungen** (z. B. Seh- und Hörvermögen, Mot... [mehr]
Die Kognitive Lerntheorie zeichnet sich durch mehrere zentrale Merkmale aus: 1. **Fokus auf mentale Prozesse**: Sie betont die Bedeutung interner mentaler Prozesse wie Denken, Erinnern und Problemlösen. Lernen wird als ein aktiver Prozess des Verstehens und der Informationsverarbeitung betrachtet. 2. **Wissenserwerb und -strukturierung**: Die Theorie legt Wert darauf, wie Wissen erworben, organisiert und strukturiert wird. Es wird angenommen, dass Menschen Informationen in mentalen Strukturen oder Schemata speichern. 3. **Bedeutung von Vorerfahrungen**: Vorerfahrungen und bereits vorhandenes Wissen spielen eine entscheidende Rolle im Lernprozess. Neue Informationen werden in Bezug auf bestehendes Wissen interpretiert und integriert. 4. **Aktive Rolle des Lernenden**: Lernende sind aktive Teilnehmer im Lernprozess. Sie konstruieren ihr Wissen durch Interaktion mit der Umwelt und durch die Anwendung kognitiver Strategien. 5. **Problemlösen und kritisches Denken**: Die Entwicklung von Problemlösungsfähigkeiten und kritischem Denken wird als zentraler Aspekt des Lernens betrachtet. 6. **Selbstreguliertes Lernen**: Die Theorie betont die Bedeutung von Selbstregulation und Metakognition, also der Fähigkeit, das eigene Lernen zu planen, zu überwachen und zu bewerten. Einflussreiche Vertreter der Kognitiven Lerntheorie sind unter anderem Jean Piaget, der die Stadien der kognitiven Entwicklung beschrieb, und Lev Vygotsky, der die soziale Interaktion und die Zone der nächsten Entwicklung betonte.
Physische, kognitive und mentale Lernvoraussetzungen sind teilweise biologisch bedingt, aber nicht ausschließlich. - **Physische Lernvoraussetzungen** (z. B. Seh- und Hörvermögen, Mot... [mehr]
Lernvoraussetzungen bei Senioren beziehen sich auf die Bedingungen und Faktoren, die das Lernen im höheren Lebensalter beeinflussen. Dazu gehören: 1. **Kognitive Fähigkeiten:** Mit zun... [mehr]
Ja, Lernen im Alter hat tatsächlich einige besondere Spielregeln. Mit zunehmendem Alter verändern sich die kognitiven Fähigkeiten und die Art, wie Informationen aufgenommen und verarbei... [mehr]
Manfred Spitzer, deutscher Psychiater, Neurowissenschaftler und Autor, hat sich in seinen Publikationen und Vorträgen vor allem mit den Themen Lernen, Digitalisierung und deren Auswirkungen auf d... [mehr]
Deine Aussage ist teilweise korrekt, aber sie bedarf einer Präzisierung: Formale und nonformale Lernangebote unterscheiden sich grundsätzlich in ihrer Struktur und Zielsetzung: - **Formale... [mehr]
Das Wesen einer Grammatikwerkstatt besteht darin, einen praxisorientierten, oft handlungs- und problemorientierten Zugang zur Grammatik zu bieten. In einer Grammatikwerkstatt wird Grammatik nicht nur... [mehr]
Ja, Theorie und Praxis sind zwei zentrale Teile eines erfolgreichen Lernangebots. Die Theorie vermittelt das notwendige Hintergrundwissen, Konzepte und Prinzipien, während die Praxis das Gelernte... [mehr]
Theorie und Praxis werden im Kontext von Lernangeboten oft als „zwei Seiten einer Medaille“ bezeichnet, weil sie eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig ergänzen: - **The... [mehr]
Beim informellen Lernen fehlen in der Regel die klassischen Merkmale eines formalen Lernangebots wie bewusste Planung, feste Struktur und klar definierte Ziele. Hier die wichtigsten Unterschiede: **M... [mehr]
Handlungsorientierung bezeichnet ein pädagogisches Prinzip, bei dem das Lernen durch aktives Tun, eigenes Handeln und praktische Erfahrungen im Mittelpunkt steht. Ziel ist es, Wissen und Fäh... [mehr]