Was ist diskriminierungskritische Praxis im Kunstunterricht?

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Diskriminierungskritische Praxis im Kunstunterricht umfasst Ansätze und Methoden, die darauf abzielen, Diskriminierung und Ungleichheit zu erkennen, zu reflektieren und aktiv zu bekämpfen. Hier sind einige mögliche Aspekte: 1. **Vielfalt der Perspektiven**: Einbeziehung von Künstler*innen und Kunstwerken aus verschiedenen Kulturen, Geschlechtern und sozialen Hintergründen, um ein breiteres Spektrum an Erfahrungen und Sichtweisen zu präsentieren. 2. **Reflexion über eigene Vorurteile**: Förderung der Selbstreflexion bei den Schüler*innen über eigene Vorurteile und Stereotype, die sie möglicherweise in Bezug auf Kunst und Künstler*innen haben. 3. **Kritische Auseinandersetzung mit Kunst**: Analyse von Kunstwerken, die Diskriminierung thematisieren oder selbst diskriminierend sind, um ein Bewusstsein für gesellschaftliche Probleme zu schaffen. 4. **Partizipative Projekte**: Durchführung von Projekten, die die Stimmen von marginalisierten Gruppen einbeziehen und ihnen Raum geben, ihre Geschichten und Perspektiven durch Kunst auszudrücken. 5. **Interdisziplinäre Ansätze**: Verknüpfung von Kunst mit Themen wie Gender, Rassismus, Umweltgerechtigkeit und sozialen Bewegungen, um die Relevanz von Kunst im gesellschaftlichen Kontext zu verdeutlichen. 6. **Schaffung eines inklusiven Raums**: Gestaltung eines Unterrichtsraums, der alle Schüler*innen willkommen heißt und in dem Vielfalt als Stärke angesehen wird. Durch diese Praktiken kann der Kunstunterricht zu einem Ort werden, an dem Schüler*innen nicht nur künstlerische Fähigkeiten entwickeln, sondern auch ein kritisches Bewusstsein für gesellschaftliche Themen und Diskriminierung aufbauen.

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