Wie bildeten sich feste Planeten nach dem Urknall?

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Nach dem Urknall, der vor etwa 13,8 Milliarden Jahren stattfand, begann das Universum sich auszudehnen und abzukühlen. In den ersten Minuten nach dem Urknall bildeten sich die leichtesten Elemente, hauptsächlich Wasserstoff und Helium. Die Bildung fester Planeten geschah in mehreren Schritten: 1. **Gas- und Staubwolken**: Nach Millionen von Jahren bildeten sich aus den Wasserstoff- und Heliumwolken dichte Regionen, die als Molekülwolken bekannt sind. Diese Wolken bestanden aus Gas und Staub. 2. **Sternentstehung**: In diesen dichten Regionen zogen sich die Gase aufgrund der Gravitation zusammen und bildeten Sterne. In den Kernen dieser Sterne fanden Fusionsprozesse statt, die schwerere Elemente erzeugten. 3. **Supernova-Explosionen**: Wenn massive Sterne am Ende ihres Lebenszyklus explodierten (Supernovae), wurden die in ihrem Inneren gebildeten schweren Elemente in den Weltraum geschleudert. Diese Elemente sind entscheidend für die Bildung von Planeten. 4. **Planetenbildung**: Aus den Überresten dieser Explosionen und den um die neuen Sterne kreisenden Gas- und Staubscheiben bildeten sich durch Akkretion (Zusammenballung von Materie) Planetesimale. Diese kleinen Körper kollidierten und fusionierten, um größere Körper, sogenannte Protoplaneten, zu bilden. 5. **Differenzierung**: Im Laufe der Zeit und durch weitere Kollisionen entstanden schließlich die festen Planeten. Diese durchliefen einen Prozess der Differenzierung, bei dem sich schwerere Elemente wie Eisen in den Kern und leichtere Elemente in die äußeren Schichten verlagerten. So entstanden die festen Planeten, die wir heute kennen, aus den Überresten von Sternen und dem Material, das im frühen Universum vorhanden war.

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