Warum fällt ein Satellit nicht auf die Erde?

Antwort

Ein Satellit fällt nicht auf die Erde, weil er sich mit einer sehr hohen Geschwindigkeit seitlich um die Erde bewegt. Diese Geschwindigkeit sorgt dafür, dass der Satellit zwar ständig von der Erdanziehungskraft nach unten gezogen wird, aber gleichzeitig so schnell „vorbeifliegt“, dass er immer wieder an der Erde „vorbeifällt“. Man spricht dabei von einem sogenannten Orbit oder einer Umlaufbahn. Stell dir vor, du wirfst einen Ball ganz weit und schnell nach vorne. Je schneller du ihn wirfst, desto weiter fliegt er, bevor er zu Boden fällt. Wenn du ihn so schnell werfen könntest, dass die Erdkrümmung genauso schnell „nach unten“ geht, wie der Ball fällt, würde er die Erde umrunden, anstatt auf den Boden zu fallen. Genau das passiert mit Satelliten: Sie sind so schnell, dass sie ständig um die Erde herumfallen, ohne auf ihr zu landen.

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