Jährlich verdunsten aus der Nordsee etwa 400 bis 500 Millimeter Wasser pro Quadratmeter. Die Nordsee hat eine Fläche von rund 575.000 Quadratkilometern. Das ergibt eine jährliche Verdun... [mehr]
Kondensation und Verdunstung sind zwei entgegengesetzte physikalische Prozesse, die den Übergang von Wasser zwischen seinen flüssigen und gasförmigen Zuständen betreffen. 1. **Verdunstung**: - **Definition**: Verdunstung ist der Prozess, bei dem Wasser von der flüssigen in die gasförmige Phase übergeht. - **Bedingungen**: Dieser Prozess findet statt, wenn Wasserteilchen genug Energie (in Form von Wärme) aufnehmen, um die Bindungen zu überwinden, die sie in der flüssigen Phase halten. - **Beispiele**: Trocknen von Pfützen nach einem Regen, Wasser, das von der Oberfläche eines Sees in die Atmosphäre übergeht. 2. **Kondensation**: - **Definition**: Kondensation ist der Prozess, bei dem Wasserdampf von der gasförmigen in die flüssige Phase übergeht. - **Bedingungen**: Dieser Prozess tritt auf, wenn Wasserdampf abkühlt und die Energie verliert, die notwendig ist, um in der gasförmigen Phase zu bleiben, wodurch sich die Teilchen wieder zu Flüssigkeit verbinden. - **Beispiele**: Bildung von Wassertropfen auf der Außenseite eines kalten Getränkebehälters, Nebelbildung, Wolkenbildung. Zusammengefasst: Bei der Verdunstung wird Flüssigkeit zu Gas, während bei der Kondensation Gas zu Flüssigkeit wird.
Jährlich verdunsten aus der Nordsee etwa 400 bis 500 Millimeter Wasser pro Quadratmeter. Die Nordsee hat eine Fläche von rund 575.000 Quadratkilometern. Das ergibt eine jährliche Verdun... [mehr]