Das Harden-Young-Experiment untersucht die Eigenschaften von Enzymen und deren Reaktion auf Temperaturveränderungen. Zunächst wird eine Enzymlösung, häufig aus Hefe, vorbereitet und in ein Reagenzglas gegeben. Anschließend wird die Temperatur der Lösung schrittweise erhöht, während die Reaktion beobachtet wird. Die Aktivität des Enzyms wird durch die Messung der Reaktionsgeschwindigkeit erfasst, oft durch die Bildung eines Farbstoffs oder die Veränderung eines Substrats. Bei niedrigen Temperaturen zeigt das Enzym eine geringe Aktivität, die mit steigender Temperatur zunimmt. Ab einem bestimmten Punkt, der optimalen Temperatur, erreicht die Aktivität ihren Höhepunkt. Bei weiteren Temperaturerhöhungen nimmt die Aktivität ab, was auf eine Denaturierung des Enzyms hinweist.