Was sollte bei der Auswertung bei der Agardiffusionsmethode herauskommen?

Antwort vom

Bei der Agardiffusionsmethode, auch bekannt als Antibiogramm oder Plattendiffusionstest, wird die Empfindlichkeit von Bakterien gegenüber Antibiotika getestet. Das Ergebnis der Auswertung sollte zeigen, wie effektiv verschiedene Antibiotika gegen das getestete Bakterium sind. Konkret wird die Hemmzone um die Antibiotika-Disks gemessen. Diese Hemmzone ist der Bereich, in dem das Bakterienwachstum durch das Antibiotikum gehemmt wird. Die Größe der Hemmzone wird in Millimetern gemessen und mit standardisierten Tabellen verglichen, um zu bestimmen, ob das Bakterium gegenüber dem Antibiotikum empfindlich (sensibel), intermediär oder resistent ist. Zusammengefasst sollte die Auswertung der Agardiffusionsmethode folgende Informationen liefern: 1. Die Größe der Hemmzonen um die Antibiotika-Disks. 2. Die Interpretation dieser Größen in Bezug auf die Empfindlichkeit des Bakteriums (sensibel, intermediär, resistent). Diese Informationen helfen bei der Auswahl des effektivsten Antibiotikums zur Behandlung der bakteriellen Infektion.

Neue Frage stellen

Verwandte Fragen

Wer war Louis Pasteur?

Louis Pasteur (1822–1895) war ein französischer Chemiker und Mikrobiologe, der als einer der Begründer der modernen Mikrobiologie gilt. Er ist vor allem bekannt für die Entwicklun...

Seit wann kennt man Bakterien und ihre krankmachende Wirkung?

Bakterien wurden erstmals 1676 von Antonie van Leeuwenhoek mit Hilfe eines selbstgebauten Mikroskops beobachtet und beschrieben. Die Erkenntnis, dass Bakterien Krankheiten verursachen können, ent...