Was ist der Lambdakreislauf?

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Der Lambdakreislauf ist ein Regelkreis in der Motorsteuerung von Verbrennungsmotoren, der dazu dient, das Luft-Kraftstoff-Gemisch so zu regeln, dass es im optimalen Verhältnis verbrannt wird. Dieses optimale Verhältnis wird als Lambda-Wert (λ) bezeichnet und liegt idealerweise bei 1, was einem stöchiometrischen Verhältnis von Luft zu Kraftstoff entspricht (etwa 14,7:1 bei Benzin). Der Kreislauf funktioniert folgendermaßen: 1. **Messung des Abgasgehalts**: Eine Lambdasonde im Abgasstrang misst den Sauerstoffgehalt der Abgase. 2. **Vergleich mit dem Sollwert**: Die Motorsteuerung vergleicht den gemessenen Wert mit dem Sollwert (Lambda = 1). 3. **Anpassung des Gemischs**: Wenn der gemessene Wert vom Sollwert abweicht, passt die Motorsteuerung die Einspritzmenge des Kraftstoffs an, um das Gemisch zu korrigieren. 4. **Kontinuierliche Überwachung**: Dieser Prozess läuft kontinuierlich, um sicherzustellen, dass das Gemisch immer im optimalen Bereich bleibt. Der Lambdakreislauf trägt zur Reduzierung von Schadstoffemissionen und zur Verbesserung der Motorleistung und des Kraftstoffverbrauchs bei.

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