Was ist die Bekennende Kirche?

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Die Bekennende Kirche war eine oppositionelle Bewegung innerhalb der evangelischen Kirche in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945). Sie entstand als Reaktion auf die Versuche des NS-Regimes, die evangelische Kirche gleichzuschalten und unter staatliche Kontrolle zu bringen, insbesondere durch die sogenannten „Deutschen Christen“, die nationalsozialistisches Gedankengut in die Kirche integrieren wollten. Die Bekennende Kirche setzte sich für die Unabhängigkeit der Kirche vom Staat und für die Bewahrung des christlichen Glaubens ein. Sie lehnte die Vermischung von nationalsozialistischer Ideologie und christlicher Lehre ab und bekannte sich zur Theologischen Erklärung von Barmen (1934), die die alleinige Autorität Jesu Christi für die Kirche betonte. Zu den bekanntesten Vertretern der Bekennenden Kirche zählen Dietrich Bonhoeffer, Martin Niemöller und Karl Barth. Die Bewegung spielte eine wichtige Rolle im kirchlichen Widerstand gegen das NS-Regime, auch wenn sie sich nicht grundsätzlich politisch gegen den Nationalsozialismus stellte, sondern vor allem für die Freiheit der Kirche eintrat. Weitere Informationen findest du z.B. bei der [Bundeszentrale für politische Bildung](https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-politischen-begriffe/175019/bekennende-kirche/).

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