Warum ist bei den Juden Samstag und bei den Christen Sonntag heilig, obwohl die Schöpfungsgeschichte dieselbe ist?

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Die Unterschiede in der Sabbat- und Sonntagsfeier zwischen Juden und Christen haben historische und theologische Gründe. Im Judentum wird der Sabbat (Schabbat) am Samstag gefeiert, weil dies der siebte Tag der Woche ist, an dem Gott laut der Schöpfungsgeschichte in der Tora ruhte. Der Sabbat beginnt am Freitagabend bei Sonnenuntergang und endet am Samstagabend bei Sonnenuntergang. Im Christentum hingegen wird der Sonntag als heiliger Tag gefeiert. Dies geht auf die Auferstehung Jesu Christi zurück, die laut dem Neuen Testament am ersten Tag der Woche, also am Sonntag, stattfand. Frühchristliche Gemeinden begannen daher, den Sonntag als Tag des Herrn zu feiern, um die Auferstehung zu ehren. Diese unterschiedlichen Traditionen haben sich im Laufe der Zeit verfestigt und sind ein Ausdruck der jeweiligen religiösen Identität und Praxis.

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