Die Aussage Jesu in Johannes 18,36 („Mein Königtum ist nicht von dieser Welt“) wird häufig diskutiert und unterschiedlich interpretiert. Wörtlich sagt Jesus dort: „Mei... [mehr]
Die Aussage, dass Jesus „wahrer Gott und wahrer Mensch“ war, ist ein zentrales Dogma des christlichen Glaubens, insbesondere in der katholischen, orthodoxen und den meisten protestantischen Kirchen. Damit wird ausgedrückt, dass Jesus sowohl die göttliche als auch die menschliche Natur in einer Person vereinte. Diese Lehre bedeutet jedoch nicht, dass Jesus als Mensch keine Einschränkungen hatte. Nach christlicher Überzeugung war er in allem Mensch – mit allen menschlichen Eigenschaften, außer der Sünde. Das heißt, er war sterblich, konnte Hunger, Durst, Schmerz und Trauer empfinden. Seine Göttlichkeit bedeutete nicht, dass er als Mensch „alles durfte“ oder „keine Grenzen“ hatte. Zur Frage, ob Maria Magdalena eine „körperliche Freundin“ (im Sinne einer sexuellen Beziehung) von Jesus war: Dafür gibt es in den biblischen Evangelien und den frühesten christlichen Quellen keinerlei Hinweise. Maria Magdalena wird als enge Vertraute und Jüngerin Jesu beschrieben, aber nicht als seine Ehefrau oder Geliebte. Die Vorstellung einer romantischen oder sexuellen Beziehung zwischen Jesus und Maria Magdalena stammt aus späteren, spekulativen Schriften und modernen Romanen (z. B. „Sakrileg“ von Dan Brown), nicht aber aus den historischen oder theologischen Grundlagen des Christentums. Zusammengefasst: Die christliche Lehre von Jesus als wahrem Gott und wahrem Menschen bedeutet nicht, dass er als Mensch keine Einschränkungen hatte oder jede Beziehung hätte eingehen können. Historisch und theologisch gibt es keine Belege dafür, dass Maria Magdalena eine körperliche Beziehung zu Jesus hatte. Weitere Informationen: - [Maria Magdalena – Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Magdalena) - [Jesus Christus – Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_von_Nazaret)
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Lehm spielt in vielen Kulturen und Religionen eine symbolische Rolle, insbesondere im Zusammenhang mit der Schöpfung des Menschen. In der Bibel, speziell im Alten Testament, wird beschrieben, das... [mehr]
Jesus Christus hat Seine Liebe in vielfältiger Weise gezeigt, als Er als Mensch auf der Erde lebte. Besonders deutlich wird Seine Liebe durch folgende Aspekte: 1. **Selbstloser Dienst an den Men... [mehr]
Jesus wird von den Christen in Syrien meist „Jasuʿ“ (يسوع) genannt. Das ist die arabische Form des Namens Jesus, die vor allem von arabischsprachigen Christen verwendet wird. In liturgisch... [mehr]
Unter Christen ist die Sichtweise, Jesus lediglich als Propheten anzusehen, sehr selten und entspricht nicht der klassischen christlichen Lehre. Die überwältigende Mehrheit der christlichen... [mehr]
Die Vorstellung, dass Jesus der Sohn Gottes und somit Gott selbst ist, ist tatsächlich ein zentrales Glaubensbekenntnis im Christentum. Nach christlicher Lehre, insbesondere im Neuen Testament, w... [mehr]
Jesus von Nazareth ist eine zentrale Figur des Christentums und gilt als dessen Begründer. Historisch lebte er vermutlich um das Jahr 4 v. Chr. bis etwa 30/33 n. Chr. im Gebiet des heutigen Israe... [mehr]
Du hast recht: Die Aussage, dass Jesus der „Sohn Gottes“ sei, ist ein zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens, wird aber im Judentum und im Islam abgelehnt. **Judentum:** Im Jud... [mehr]
Die Frage, warum Jesus erst vor etwa 2000 Jahren auf die Welt kam, beschäftigt Theologen und Gläubige seit Jahrhunderten. In der christlichen Theologie gibt es darauf keine abschließen... [mehr]
Nach christlicher Überlieferung, insbesondere basierend auf der Bibelstelle Sacharja 14,4 im Alten Testament, wird angenommen, dass Jesus bei seiner Wiederkunft auf dem Ölberg (auch Ölb... [mehr]