Papst Benedikt XVI. (bürgerlich Joseph Ratzinger) galt tatsächlich als feinsinniger Gelehrter und einer der bedeutendsten Theologen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Seine wissenscha...
Im katholischen Kirchenrecht bedeutet „Entweihung“ (Profanation) einer Kirche, dass sie durch einen schwerwiegenden, objektiv ungeziemenden Akt für den Gottesdienst ungeeignet gemacht wird (vgl. can. 1211 CIC). Typische Beispiele sind schwere Vergehen wie Gewalt, grobe Respektlosigkeit oder sakrilegische Handlungen. Das Musizieren einer Jazz-Band während einer Heiligen Messe ist aus kirchenrechtlicher Sicht **keine Entweihung** im eigentlichen Sinn, solange die Musik zur Ehre Gottes gespielt wird und der Würde des Gottesdienstes entspricht. Die katholische Kirche hat zwar klare Vorgaben zur liturgischen Musik (vgl. Sacrosanctum Concilium 112–120), bevorzugt den gregorianischen Choral und klassische Kirchenmusik, schließt aber andere Musikstile nicht grundsätzlich aus, sofern sie dem heiligen Geschehen angemessen sind. Ob Jazzmusik in einer Messe angemessen ist, hängt von der konkreten Ausgestaltung, dem Ort, der Gemeinde und der Entscheidung des zuständigen Pfarrers oder Bischofs ab. Eine Entweihung im Sinne des Kirchenrechts liegt jedoch **nicht** vor, solange keine grobe Respektlosigkeit oder Verhöhnung des Sakralraums stattfindet. **Fazit:** Das Aufspielen einer Jazz-Band zu Ehre Gottes während einer Messe ist keine Entweihung einer Kirche im katholischen Sinn, solange die Würde des Gottesdienstes gewahrt bleibt. Es kann aber liturgisch umstritten sein und sollte mit der zuständigen kirchlichen Autorität abgestimmt werden. Weitere Informationen: - [Codex Iuris Canonici (CIC), can. 1211](https://www.vatican.va/archive/cod-iuris-canonici/latin/documents/cic_liberIV_lt.html#TITULUS_I) - [Sacrosanctum Concilium, Nr. 112–120](https://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_const_19631204_sacrosanctum-concilium_ge.html)
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