Mit dem „roten Faden der Bibel“ bezeichnet man das durchgehende Hauptthema bzw. die innere Linie, die die vielen unterschiedlichen biblischen Bücher inhaltlich verbindet und ihnen ein...
Der Begriff „Greuel der Verwüstung“ stammt ursprünglich aus der Bibel, insbesondere aus dem Buch Daniel (z.B. Daniel 9,27; 11,31; 12,11) und wird auch im Neuen Testament von Jesus im Matthäusevangelium (Matthäus 24,15) erwähnt. Historisch bezieht sich der Ausdruck auf ein gotteslästerliches oder entweihendes Ereignis oder Objekt, das an einem heiligen Ort (meist dem Tempel in Jerusalem) aufgestellt oder begangen wird. **Historischer Kontext:** - Im Alten Testament wurde der „Greuel der Verwüstung“ oft mit der Entweihung des Tempels durch heidnische Herrscher in Verbindung gebracht, z.B. durch Antiochus IV. Epiphanes, der einen Altar für Zeus im Tempel errichten ließ. - Im Neuen Testament wird der Begriff von Jesus als Zeichen für eine kommende große Drangsal verwendet. **Heutige Deutungen:** - In der Gegenwart gibt es keine einheitliche, allgemein akzeptierte Auslegung, was das „Greuel der Verwüstung“ heute konkret ist. Die Interpretation hängt stark von der jeweiligen religiösen oder theologischen Sichtweise ab. - Manche Christen sehen darin ein zukünftiges Ereignis, das mit der Endzeit und der Wiederkunft Christi verbunden ist, etwa die Errichtung eines gotteslästerlichen Symbols oder einer Person (z.B. des Antichristen) an einem heiligen Ort. - Andere deuten es symbolisch als jede Form der Entweihung oder Ablehnung Gottes in der Welt, etwa durch moralischen Verfall, Gottlosigkeit oder die Verfolgung von Gläubigen. - In bestimmten eschatologischen Strömungen wird spekuliert, dass ein zukünftiger dritter Tempel in Jerusalem errichtet und dann entweiht werden könnte. **Fazit:** Was das „Greuel der Verwüstung“ heute ist, bleibt also Auslegungssache und ist abhängig von religiösen Überzeugungen und theologischen Traditionen. Es gibt keine allgemein anerkannte, konkrete Entsprechung in der Gegenwart. Wer sich für die verschiedenen Deutungen interessiert, sollte die jeweiligen theologischen Hintergründe und Kontexte betrachten.
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