Die Offenbarung, auf die sich die katholische Kirche bezieht, umfasst die gesamte göttliche Selbstmitteilung Gottes an die Menschen. Sie besteht aus zwei Hauptquellen: der Heiligen Schrift (Bibel... [mehr]
Es gibt tatsächlich keine eindeutigen historischen Beweise dafür, dass die „Geheime Offenbarung“ (auch bekannt als die Offenbarung des Johannes oder die Apokalypse) tatsächlich vom Apostel Johannes selbst verfasst wurde oder dass sie durch eine göttliche Eingebung ist. Die Zuschreibung an den Apostel Johannes basiert auf der Selbstbezeichnung des Autors im Text („Ich, Johannes...“), aber es gibt keine unabhängigen zeitgenössischen Quellen, die dies bestätigen. Die Forschung diskutiert bis heute, ob es sich beim Verfasser um den Apostel Johannes, einen anderen Johannes (z.B. Johannes von Patmos) oder eine ganz andere Person handelt. Auch die Behauptung, der Text sei durch göttliche Eingebung entstanden, ist ein Glaubenssatz und kann wissenschaftlich nicht bewiesen oder widerlegt werden. Historisch-kritische Bibelforschung betrachtet solche Angaben im Kontext der Entstehungszeit und der literarischen Gattung. Zusammengefasst: Es gibt keine objektiven, außerbiblischen Beweise für die Autorschaft des Apostels Johannes oder für eine göttliche Eingebung bei der Entstehung der Offenbarung. Die Zuschreibungen beruhen auf Tradition und Glauben.
Die Offenbarung, auf die sich die katholische Kirche bezieht, umfasst die gesamte göttliche Selbstmitteilung Gottes an die Menschen. Sie besteht aus zwei Hauptquellen: der Heiligen Schrift (Bibel... [mehr]
Roger Liebi ist ein Schweizer Theologe und Bibellehrer, der sich intensiv mit biblischer Prophetie beschäftigt. In seinen Auslegungen zur Offenbarung, insbesondere zu den sogenannten „Vier... [mehr]
Die Offenbarung im Sinne der katholischen Kirche bezieht sich auf die göttliche Selbstmitteilung Gottes an die Menschen, insbesondere durch Jesus Christus, die Heilige Schrift (Bibel) und die kir... [mehr]