Zu Beginn des Ramadan wünschen sich Muslime gegenseitig oft „Ramadan Mubarak“ (رمضان مبارك) oder „Ramadan Kareem“ (رمضان كريم). Beide Ausdrücke stammen aus dem Arabis...
Kemal Atatürk (1881–1938) sah den Islam vor allem als **Privatsache des Einzelnen** und wollte den **Staat konsequent säkular** organisieren. Er war nicht „gegen Religion“ im Sinne eines Verbots von Glauben, aber klar **gegen die politische und rechtliche Dominanz religiöser Autoritäten**. Kernpunkte seiner Haltung und Politik: - **Laizismus/Säkularismus:** Religion sollte nicht die Gesetzgebung und Staatsführung bestimmen; moderne, staatliche Institutionen sollten Vorrang haben. - **Entmachtung religiöser Institutionen:** Abschaffung des **Kalifats (1924)** und Auflösung/Zurückdrängung traditioneller religiöser Machtstrukturen (u. a. religiöse Gerichte und Orden). - **Staatliche Kontrolle statt Klerus-Herrschaft:** Einrichtung/ Ausbau einer staatlichen Religionsverwaltung (**Diyanet**, 1924), um Religion aus parteipolitischen und klerikalen Machtkämpfen herauszuhalten und unter staatliche Aufsicht zu stellen. - **Rechts- und Bildungsreformen:** Einführung eines **weltlichen Rechtssystems** und Vereinheitlichung/Verstaatlichung des Bildungswesens, um religiös begründete Parallelordnungen zu beenden. - **Modernistische Deutung:** Atatürk betrachtete viele religiöse Praktiken und Traditionen, die gesellschaftlichen Fortschritt behinderten, als reformbedürftig; Religion sollte mit „Vernunft“ und Moderne vereinbar sein. Zusammengefasst: Atatürk respektierte Religion als persönlichen Glauben, lehnte aber eine **islamisch begründete Staatsordnung** ab und setzte auf einen **säkularen Nationalstaat**, in dem der Islam nicht die politische Autorität ist.
Zu Beginn des Ramadan wünschen sich Muslime gegenseitig oft „Ramadan Mubarak“ (رمضان مبارك) oder „Ramadan Kareem“ (رمضان كريم). Beide Ausdrücke stammen aus dem Arabis...
Die Antwort auf diese Frage hängt stark von der individuellen Auslegung und dem Bildungsstand des jeweiligen Imams ab. Im Islam gibt es unterschiedliche Ansichten zur Evolutionstheorie: 1. **Kon...
Sure 9:5 im Koran, auch bekannt als der „Schwertvers“, ist besonders bedeutend, weil er häufig im Zusammenhang mit Diskussionen über Gewalt, Krieg und den Umgang mit Nichtmuslime...
Auf der asiatischen Seite der Türkei leben nicht nur Muslime, sondern auch Christen sowie Angehörige anderer Religionen. Die Mehrheit der Bevölkerung in der gesamten Türkei, einsch...
Die fünf Säulen des Islams sind die grundlegenden religiösen Pflichten, die jeder Muslim befolgen sollte. Sie lauten: 1. **Schahada (Glaubensbekenntnis):** Das Bekenntnis, dass es kein...
Im Islam gilt Schweinefleisch als unrein (arabisch: „haram“), weil es im Koran ausdrücklich verboten wird. In mehreren Versen, zum Beispiel in Sure 2:173, 5:3, 6:145 und 16:115, wird...
Muslime essen kein Schweinefleisch, weil es im Islam ausdrücklich verboten ist. Dieses Verbot steht im Koran, dem heiligen Buch der Muslime. Dort heißt es in mehreren Versen (z. B. Sure 2:1...
Der Hauptunterschied zwischen Christentum und Islam liegt in ihren Glaubensgrundlagen, ihren heiligen Schriften und ihrem Verständnis von Gott und Jesus: 1. **Glaubensgrundlagen:** - **Christ...
Ob Musik im Islam als haram (verboten) gilt, ist unter Gelehrten und in verschiedenen islamischen Rechtsschulen umstritten. Die Meinungen reichen von völliger Ablehnung bis hin zur Erlaubnis unte...
Viele Kurden in Syrien sind überwiegend sunnitische Muslime. Es gibt jedoch auch kleinere Gruppen unter den syrischen Kurden, die anderen Glaubensrichtungen angehören, wie zum Beispiel dem J...