Ja – viele messianische Juden glauben an ein endgültiges Gericht und an eine Form bewusster Strafe nach dem Tod. Aber „messianische Juden“ sind keine einheitliche Glaubensgemein...
Berichtet die Apostelgeschichte vom Streit der Juden untereinander?
Antwort vomJa, dieelgeschichte im Neuen Testament berichtet an mehreren Stellen von Streitigkeiten und Auseinandersetzungen unter den Juden. Ein zentrales Thema ist dabei der Konflikt zwischen den Juden, die an Jesus als den Messias glaubten (die ersten Christen), und jenen, die dies ablehnten. Einige Beispiele aus der Apostelgeschichte: - **Apostelgeschichte 6,1**: Es gab einen Streit zwischen den griechischsprachigen und den hebräischsprachigen Juden in der Gemeinde, weil die Witwen der griechischsprachigen Juden bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. - **Apostelgeschichte 15**: Das sogenannte Apostelkonzil behandelt den Streit darüber, ob Heidenchristen das jüdische Gesetz (z.B. Beschneidung) einhalten müssen. - **Apostelgeschichte 23,6-10**: Paulus löst im Hohen Rat einen Streit zwischen Pharisäern und Sadduzäern aus, indem er sich auf die Auferstehung der Toten beruft, an die nur die Pharisäer glauben. Diese und weitere Passagen zeigen, dass es innerhalb des Judentums zur Zeit der Apostelgeschichte verschiedene Gruppen und Meinungen gab, was zu Streitigkeiten führte – sowohl innerhalb der jüdischen Gemeinschaft als auch im Verhältnis zu den ersten Christen.
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