Die **Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)** ist der gesetzliche Unfallversicherungsträger für Unternehmen u. a. aus **Rohstoffgewinnung/-verarbeitung** und **chem...
Eine feste Zahl „pro X Mitarbeitende“ gibt es nicht. Vorgeschrieben ist, dass **eine ausreichende Anzahl** an Brandschutzhelfern benannt und ausgebildet wird (u. a. nach **ASR A2.2** / ArbStättV). Für **reine Büroarbeitsplätze** wird in der Praxis als Richtwert meist angesetzt: - **mindestens 5 % der anwesenden Beschäftigten je Arbeitsstätte/Schicht** (bei normaler Brandgefährdung), - **zusätzlich Reserve** für Urlaub/Krankheit/Termine, damit die 5 % **tatsächlich anwesend** erreicht werden. Auf dein Beispiel übertragen (41 FTE, viele im Homeoffice): - Maßgeblich ist **nicht** die FTE-Zahl, sondern **wie viele Personen typischerweise gleichzeitig im Büro anwesend** sind. - Wenn im Büro z. B. im Maximum **alle 41** wären: 5 % ⇒ **mindestens 3** (aufgerundet). Mit Reserve sinnvoll: **4–6**. - Wenn typischerweise z. B. **20** gleichzeitig im Büro sind: 5 % ⇒ **mindestens 1** (aufgerundet). Mit Reserve sinnvoll: **2–3**. Wichtig: Bei **nur einer anwesenden Person** im Büro ist ein „Brandschutzhelfer vor Ort“ praktisch nicht sicherstellbar; dann müssen organisatorische Maßnahmen (z. B. Zutritts-/Belegungsregeln) das Schutzziel abdecken. Quellen/Orientierung: ASR A2.2 (Technische Regeln für Arbeitsstätten) https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/ASR/ASR-A2-2.html und DGUV-Informationen zum Brandschutzhelfer https://www.dguv.de/medien/inhalt/praevention/themen_a_z/brandschutz/brandschutzhelfer.pdf
Die **Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)** ist der gesetzliche Unfallversicherungsträger für Unternehmen u. a. aus **Rohstoffgewinnung/-verarbeitung** und **chem...