Nach einem Todesurteil durchläuft der verurteilte Mensch mehrere Schritte im rechtlichen und administrativen Prozess. Zunächst wird das Urteil in der Regel in einer Berufungsphase überprüft, in der der Verurteilte die Möglichkeit hat, gegen das Urteil vorzugehen. Dies kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Wenn alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und das Urteil bestätigt wird, wird ein Termin für die Hinrichtung festgelegt. In vielen Ländern gibt es spezifische Verfahren, die eingehalten werden müssen, einschließlich der Benachrichtigung des Verurteilten und der Vorbereitung auf die Hinrichtung. Während dieser Zeit kann der Verurteilte auch Besuch von Angehörigen, Anwälten oder Seelsorgern erhalten. In einigen Fällen gibt es auch die Möglichkeit, ein Gnadengesuch zu stellen, das von der zuständigen Behörde geprüft wird. Die Art der Hinrichtung variiert je nach Land und Rechtssystem und kann durch Methoden wie Tod durch Injektion, Erschießung oder andere Verfahren erfolgen. Der gesamte Prozess ist oft von intensiven ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Debatten begleitet.