Warum wird das Grundgesetz nicht Verfassung genannt?

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Das Grundgesetz wird nicht Verfassung genannt, weil es ursprünglich als Provisorium für die Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg gedacht war. Es sollte eine Übergangslösung darstellen, bis eine endgültige Verfassung erarbeitet werden kann. Der Begriff "Grundgesetz" betont zudem die grundlegenden Prinzipien und Werte, auf denen der Staat basiert, und soll die Einheit Deutschlands nicht ausschließen. Erst mit der Wiedervereinigung 1990 wurde das Grundgesetz zur Verfassung für ganz Deutschland.

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