Die 6-Tage-Woche mit 48 Stunden ist in Deutschland vor allem ein gesetzlicher Höchstwert zum Arbeitsschutz, nicht die normale Arbeitswoche – und genau deshalb „lassen“ sich die...
Wie viele Stunden pro Woche darf eine geringfügig beschäftigte Kraft arbeiten?
Antwort vom**Eine geringfügig beschäftigte Kraft darf nicht pauschal nur eine bestimmte Zahl Stunden pro Woche arbeiten. Entscheidend ist beim Minijob die Verdienstgrenze: Seit dem 1. Januar 2026 sind das 603 Euro brutto im Monat.** ([arbeitsagentur.de](https://www.arbeitsagentur.de/lexikon/minijob)) Bei einem Stundenlohn in Höhe des gesetzlichen Mindestlohns von 13,90 Euro sind das maximal **43,38 Stunden im Monat**, also im Schnitt rund **10 Stunden pro Woche**. Verdient die Person mehr pro Stunde, sinkt die zulässige Stundenzahl entsprechend. ([minijob-zentrale.de](https://www.minijob-zentrale.de/DE/die-minijobs/minijob-mit-verdienstgrenze)) ## Wichtig zu wissen Eine feste gesetzliche **Wochenstunden-Grenze** für den normalen Minijob gibt es heute nicht mehr. Maßgeblich ist, dass der **durchschnittliche Monatsverdienst** die Grenze von 603 Euro nicht überschreitet. Deshalb kann jemand auch mal in einer Woche mehr arbeiten, wenn es im Monats- oder Jahresdurchschnitt wieder passt. ([minijob-zentrale.de](https://www.minijob-zentrale.de/SharedDocs/Downloads/DE/Rundschreiben/Geringfuegigkeitsrichtlinien-2026.pdf?__blob=publicationFile)) ## Einfaches Beispiel - 13,90 Euro pro Stunde = ca. 43,38 Stunden im Monat - 15 Euro pro Stunde = ca. 40,2 Stunden im Monat - 18 Euro pro Stunde = ca. 33,5 Stunden im Monat ([minijob-zentrale.de](https://www.minijob-zentrale.de/DE/die-minijobs/minijob-mit-verdienstgrenze)) Der praktische Punkt ist also: **Nicht die Wochenstunden entscheiden, sondern Stundenlohn × Arbeitszeit.** Wer darüber kommt, ist meist kein Minijob mehr. ([arbeitsagentur.de](https://www.arbeitsagentur.de/lexikon/minijob))