Ja. Eine Einwilligung nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO ist grundsätzlich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufbar; die bis zum Widerruf erfolgte Verarbeitung bleibt aber rechtmäß...
Gibt es bei einer notariellen GmbH-Übertragung eine Widerrufsfrist?
Antwort vomBei einer **notariellen Übertragung von GmbH-Geschäftsanteilen** gibt es **in der Regel keine „Widerrufsfrist“ wie beim Onlinekauf**. - **Verbraucher-Widerrufsrecht (14 Tage)**: Das gilt typischerweise nur bei **Fernabsatz/Haustürgeschäften** über Waren/Dienstleistungen. Eine **notariell beurkundete Anteilsabtretung** fällt normalerweise **nicht** darunter; zudem sind **notarielle Beurkundungen** gerade darauf angelegt, dass die Erklärung **sofort verbindlich** ist. - **Rückgängig machen** geht meist nur über **Anfechtung** (z.B. arglistige Täuschung, Drohung, Irrtum) oder über **vertragliche Rücktritts-/Aufhebungsregelungen**, die ausdrücklich vereinbart wurden. Dafür gelten **gesetzliche Fristen** je nach Grund (z.B. Anfechtung wegen Täuschung/Drohung typischerweise binnen **eines Jahres ab Kenntnis/Ende der Zwangslage**). - **Wichtig**: Ob es im Einzelfall doch ein Widerrufsrecht oder eine Rückabwicklungsmöglichkeit gibt, hängt stark davon ab, **wer** beteiligt ist (Verbraucher/Unternehmer), **wie** der Vertrag zustande kam und **was** genau beurkundet wurde. (Keine Rechtsberatung.)
Verwandte Fragen
Welche Folgen hat eine neue Straftat während der Bewährungsstrafe?
Eine neue Straftat in der Bewährungszeit kann dazu führen, dass die alte Freiheitsstrafe doch vollstreckt wird – aber der Widerruf ist nicht automatisch. Entscheidend ist, ob das Geric...