Wann spricht man von Gefährdungshaftung beim Frachtführer?

Antwort vom

Von Gefährdungshaftung beim Frachtführer spricht man, wenn der Frachtführer für Schäden haftet, die während des Transports der Güter entstehen, unabhängig davon, ob ihn ein Verschulden trifft oder nicht. Diese Haftung basiert auf dem Prinzip, dass derjenige, der eine potenziell gefährliche Tätigkeit ausübt (in diesem Fall den Transport von Gütern), für die daraus resultierenden Schäden verantwortlich ist. Ein Beispiel für eine solche Regelung findet sich im deutschen Handelsgesetzbuch (HGB), insbesondere in den §§ 425 ff. HGB.

Verwandte Fragen

Wann haftet ein 12-jähriges Kind für einen Ballschaden an einem parkenden Auto?

Ein 12-jähriges Kind haftet grundsätzlich selbst, wenn es erkennen konnte, dass es ein parkendes Auto nicht beschädigen darf. Bei einem Schaden an einem parkenden Auto greift der Sonder...

Was ist der Sachverhalt bei einem Hundebiss?

Ein „Sachverhalt“ zum Hundebiss ist die nüchterne, genaue Schilderung dessen, was passiert ist – ohne Wertung, aber mit allen prüfbaren Fakten, weil genau daran Haftung, Ve...