Barzahlungen über 10.000 Euro sind in Deutschland grundsätzlich nicht verboten, aber sie unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Hinblick auf Geldwäschepräventi... [mehr]
In Deutschland ist es Händlern grundsätzlich nicht erlaubt, eine zusätzliche Gebühr für die Zahlung mit Bargeld zu erheben. Bargeld (Euro-Banknoten und -Münzen) ist das gesetzliche Zahlungsmittel (§ 14 Bundesbankgesetz, Art. 128 AEUV). Das bedeutet, dass Händler Bargeld als Zahlungsmittel akzeptieren müssen und keine zusätzlichen Kosten für die Nutzung von Bargeld verlangen dürfen. Eine Ausnahme kann es nur geben, wenn der Händler im Vorfeld klar und deutlich darauf hinweist, dass er Bargeld nicht akzeptiert (z. B. in bestimmten Online-Shops oder bei bestimmten Dienstleistungen). In diesem Fall kommt aber kein Kaufvertrag zustande, wenn der Kunde auf Barzahlung besteht. Das Erheben von Gebühren für andere Zahlungsarten (z. B. Kreditkarte, PayPal) ist hingegen unter bestimmten Bedingungen möglich, aber auch hier gibt es gesetzliche Einschränkungen. Weitere Informationen findest du z. B. bei der Verbraucherzentrale: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/bargeld-und-konto/bargeld-ist-gesetzliches-zahlungsmittel-12813
Barzahlungen über 10.000 Euro sind in Deutschland grundsätzlich nicht verboten, aber sie unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben, insbesondere im Hinblick auf Geldwäschepräventi... [mehr]