Fristen bei Anschlusspfändung?

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Bei einer Anschlusspfändung gelten bestimmte Fristen, die sich nach den Vorschriften der Zivilprozessordnung (ZPO) richten. Die wichtigsten Punkte sind: 1. **Zustellung der Pfändung**: Die Anschlusspfändung muss dem Drittschuldner (z.B. dem Arbeitgeber des Schuldners) zugestellt werden. Dies sollte zeitnah geschehen, um die Rechte des Gläubigers zu wahren. 2. **Reaktionsfristen des Drittschuldners**: Der Drittschuldner hat in der Regel eine Frist von zwei Wochen, um auf die Pfändung zu reagieren und die pfändbaren Beträge an den Gläubiger zu überweisen. 3. **Widerspruchsfristen**: Der Schuldner kann innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung der Pfändung Widerspruch einlegen, wenn er der Meinung ist, dass die Pfändung unrechtmäßig ist. 4. **Vollstreckungsfristen**: Die Vollstreckung der Pfändung muss innerhalb von drei Jahren nach der letzten Vollstreckungsmaßnahme erfolgen, da sonst die Vollstreckung verjährt. Es ist ratsam, sich im konkreten Fall rechtlich beraten zu lassen, um die genauen Fristen und Abläufe zu klären.

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