Was tun bei Erpresser-E-Mail mit Geldforderung und Drohung?

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**Nicht zahlen, nicht antworten und nichts anklicken – das ist der wichtigste Schritt. Solche Erpresser-Mails sind meist Massenbetrug; Geldzahlung beendet die Sache in der Regel nicht, sondern macht dich eher zum lohnenden Ziel für weitere Forderungen.** ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/erpressung-im-netz-so-wehren-sie-sich-richtig-104460)) ## Sofort richtig reagieren Mail **nicht beantworten**, **keine Anhänge öffnen** und **keine Links anklicken**. Gerade die Drohung soll Panik auslösen; technisch gefährlich wird es oft erst dann, wenn du mit der Mail interagierst. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/erpressung-im-netz-so-wehren-sie-sich-richtig-104460)) Mach **Beweise**: Screenshot, vollständige Mail speichern und – wenn möglich – die Header/Originaldaten sichern. Das ist wichtig, falls du Anzeige erstattest oder später nachweisen musst, was genau verschickt wurde. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/erpressung-im-netz-so-wehren-sie-sich-richtig-104460)) ## Wann du mehr tun musst Wenn die Mail nur behauptet, man habe deine Kamera gehackt oder intime Aufnahmen, ist das oft eine bekannte Erpressungsmasche mit geleakten alten Passwörtern oder persönlichen Daten. Der überraschende Punkt dabei: Dass ein echtes altes Passwort in der Mail steht, beweist **keinen aktuellen Gerätezugriff**, sondern häufig nur einen früheren Datenleck-Treffer. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/erpressung-im-netz-so-wehren-sie-sich-richtig-104460)) Wenn du **doch geklickt**, einen Anhang geöffnet oder sogar gezahlt hast, musst du sofort handeln: Passwörter ändern, besonders fürs E-Mail-Konto, Zwei-Faktor-Anmeldung aktivieren und betroffene Konten prüfen. Bei Zahlungsdaten oder Bankzugang zusätzlich sofort Bank bzw. Zahlungsdienst informieren. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/erpressung-im-netz-so-wehren-sie-sich-richtig-104460)) ## Anzeige und praktische Einordnung Eine **Strafanzeige** ist sinnvoll, besonders wenn konkrete Drohungen, persönliche Daten, Bilder oder Zahlungsnachweise vorliegen. In Deutschland kannst du sie bei jeder Polizeidienststelle persönlich, schriftlich oder online erstatten. ([polizei-beratung.de](https://www.polizei-beratung.de/infos-fuer-betroffene/rechte/anzeige/)) Wenn es nur eine typische Erpresser-Mail ohne echten Zugriff und ohne weiteren Schaden war, ist die praktische Konsequenz meist: **beweisen, absichern, löschen**. Wenn aber Konten kompromittiert wurden oder intime Inhalte tatsächlich existieren, wird aus einer lästigen Spam-Mail ein echter Sicherheitsvorfall – dann zählt Geschwindigkeit. ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/erpressung-im-netz-so-wehren-sie-sich-richtig-104460)) ## Konkret in 5 Punkten 1. **Nicht zahlen.** 2. **Nicht antworten, nichts anklicken, nichts öffnen.** 3. **Screenshots und Mail sichern.** 4. **Passwörter ändern und 2FA aktivieren, falls irgendein Risiko besteht.** 5. **Bei konkreter Bedrohung oder Schaden Anzeige erstatten.** ([verbraucherzentrale.de](https://www.verbraucherzentrale.de/erpressung-im-netz-so-wehren-sie-sich-richtig-104460)) Wenn die Drohung **akut gegen Leib, Leben oder Kinder** gerichtet ist, ist das keine normale Spam-Frage mehr, sondern ein Notfall – dann sofort Polizei kontaktieren. ([polizei-beratung.de](https://www.polizei-beratung.de/infos-fuer-betroffene/rechte/anzeige/))

Kategorie: Recht Tags: Erpressung Drohung Email