Praxisbeispiel für die WOOP Methode: Klientin kann keinen Minijob annehmen, da sie nachts kifft und nicht schläft.

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Ein Praxisbeispiel für die WOOP-Methode (Wish, Outcome, Obstacle, Plan) könnte wie folgt aussehen: 1. **Wish (Wunsch)**: Die Klientin wünscht sich, einen Minijob anzunehmen, um finanziell unabhängiger zu werden und ihre Zeit sinnvoll zu nutzen. 2. **Outcome (Ergebnis)**: Wenn sie den Minijob annimmt, fühlt sie sich produktiver, hat ein regelmäßiges Einkommen und kann ihre sozialen Kontakte erweitern. Sie stellt sich vor, wie sie stolz von ihrer Arbeit erzählt und sich finanziell besser fühlt. 3. **Obstacle (Hindernis)**: Das Haupthindernis ist ihr nächtliches Kiffen, das ihren Schlaf beeinträchtigt. Dadurch ist sie tagsüber müde und hat Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und pünktlich zu einem Job zu erscheinen. 4. **Plan (Plan)**: Die Klientin entwickelt einen konkreten Plan, um das Hindernis zu überwinden. Sie könnte sich beispielsweise vornehmen, an bestimmten Tagen nicht zu kiffen, um ihren Schlaf zu verbessern. Zudem könnte sie sich eine feste Schlafenszeit setzen und Entspannungstechniken ausprobieren, um besser einschlafen zu können. Sie könnte auch Unterstützung von Freunden oder einer Beratungsstelle in Anspruch nehmen, um ihre Gewohnheiten zu ändern. Durch die Anwendung der WOOP-Methode kann die Klientin ihre Ziele klarer definieren und konkrete Schritte zur Überwindung ihrer Hindernisse planen.

Kategorie: Psychologie Tags: WOOP Minijob Schlaf

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