Was ist Identitätsdiffusion?

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Identitätsdiffusion ist ein Begriff aus der Psychologie, der sich auf einen Zustand bezieht, in dem eine Person Schwierigkeiten hat, eine klare und kohärente Identität zu entwickeln. Dies kann insbesondere in der Adoleszenz auftreten, wenn Individuen verschiedene Rollen, Werte und Überzeugungen erkunden, aber keine feste Identität annehmen. Der Begriff wurde von dem Psychologen James Marcia geprägt, der vier Identitätszustände unterscheidet: Identitätsdiffusion, Identitätsmoratorium, identitätsgebundene Identität und identitätsverankerte Identität. In der Identitätsdiffusion fehlt es an Engagement und an der aktiven Auseinandersetzung mit den eigenen Werten und Zielen, was zu Unsicherheit und Verwirrung über die eigene Identität führen kann. Menschen in diesem Zustand können Schwierigkeiten haben, Entscheidungen zu treffen und fühlen sich oft verloren oder orientierungslos.

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