Eine Störung der exekutiven Funktionen kann erhebliche Auswirkungen auf die sozial-emotionale Kompetenz haben. Exekutive Funktionen umfassen Fähigkeiten wie Planung, Impulssteuerung, Arbeitsgedächtnis und kognitive Flexibilität. Wenn diese Funktionen beeinträchtigt sind, kann dies zu Schwierigkeiten in verschiedenen sozialen und emotionalen Bereichen führen: 1. **Impulsivität**: Personen mit gestörten exekutiven Funktionen haben oft Schwierigkeiten, ihre Impulse zu kontrollieren, was zu unangemessenem Verhalten in sozialen Situationen führen kann. 2. **Emotionale Regulation**: Eine beeinträchtigte Fähigkeit, Emotionen zu steuern und zu regulieren, kann zu übermäßigen emotionalen Reaktionen oder Schwierigkeiten bei der Bewältigung von Stress führen. 3. **Soziale Interaktion**: Schwierigkeiten beim Planen und Vorhersagen von sozialen Interaktionen können dazu führen, dass Betroffene Missverständnisse oder Konflikte nicht angemessen lösen können. 4. **Empathie**: Eine reduzierte Fähigkeit, sich in die Perspektiven anderer hineinzuversetzen, kann die Entwicklung von Empathie beeinträchtigen, was für gesunde zwischenmenschliche Beziehungen entscheidend ist. 5. **Problemlösungsfähigkeiten**: Eine Störung der exekutiven Funktionen kann die Fähigkeit einschränken, soziale Probleme effektiv zu analysieren und Lösungen zu finden, was zu einem Gefühl der Hilflosigkeit führen kann. Insgesamt können Störungen der exekutiven Funktionen die Fähigkeit, soziale Beziehungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten, sowie die emotionale Intelligenz erheblich beeinträchtigen.