Das Verhalten, Schorf von einer anderen Person zu kratzen und das Blut zu lecken, ist aus medizinischer und psychologischer Sicht ungewöhnlich und kann gesundheitliche Risiken bergen. Es besteht... [mehr]
Ein Fallbeispiel für ein Kind mit unsicher-vermeidender Bindung könnte so aussehen: Lukas ist vier Jahre alt und besucht seit einigen Monaten den Kindergarten. Seine Mutter bringt ihn jeden Morgen dorthin. Beim Abschied wirkt Lukas ruhig und zeigt kaum Gefühle – er umarmt seine Mutter nicht und schaut sie kaum an. Auch wenn sie geht, bleibt er still und beschäftigt sich scheinbar unbeeindruckt mit einem Spielzeug. Die Erzieherinnen berichten, dass Lukas selten Trost sucht, wenn er sich verletzt oder traurig ist. Stattdessen zieht er sich zurück und spielt allein. Wenn die Mutter ihn am Nachmittag abholt, reagiert Lukas kaum auf ihre Ankunft. Er läuft nicht auf sie zu und zeigt keine Freude, sondern bleibt bei seinem Spiel. Auch zu Hause sucht Lukas wenig Körperkontakt und vermeidet es, über seine Gefühle zu sprechen. Dieses Verhalten ist typisch für eine unsicher-vermeidende Bindung: Das Kind hat gelernt, dass seine Bezugspersonen auf seine emotionalen Bedürfnisse wenig oder ablehnend reagieren. Deshalb zeigt es nach außen hin Unabhängigkeit und vermeidet es, Nähe oder Trost zu suchen, auch wenn es innerlich belastet ist.
Das Verhalten, Schorf von einer anderen Person zu kratzen und das Blut zu lecken, ist aus medizinischer und psychologischer Sicht ungewöhnlich und kann gesundheitliche Risiken bergen. Es besteht... [mehr]
Negative Menschen sind Personen, die überwiegend pessimistisch, kritisch oder ablehnend denken, fühlen und handeln. Sie neigen dazu, das Schlechte in Situationen, anderen Menschen oder sich... [mehr]
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Ein vulnerabler Narzisst zeichnet sich durch ein sehr empfindliches Selbstwertgefühl, Unsicherheit und eine starke Abhängigkeit von der Bestätigung anderer aus. Im Gegensatz zum „... [mehr]
Schwierigkeiten mit dem Selbstwertgefühl sind sehr weit verbreitet. Studien und Umfragen zeigen, dass ein erheblicher Anteil der Menschen – Schätzungen reichen von etwa 60 bis 85 % &nd... [mehr]
Das HAPA-Modell (Health Action Process Approach) ist ein psychologisches Modell zur Erklärung und Förderung gesundheitsbezogener Verhaltensänderungen. Es wurde von Ralf Schwarzer entwic... [mehr]
Das Reziprozitätsprinzip beschreibt die soziale Erwartung, dass Menschen eine erhaltene Gefälligkeit oder einen Vorteil erwidern. Es ist ein grundlegendes Prinzip menschlicher Interaktion un... [mehr]
Kooperative Menschen sind oft besonders hilfsbereit, verständnisvoll und kompromissbereit. Diese Eigenschaften machen sie in sozialen Gruppen sehr wertvoll, können aber auch dazu führen... [mehr]
Herausforderndes Verhalten bezeichnet Verhaltensweisen von Menschen, die von ihrer Umgebung als schwierig, störend oder problematisch wahrgenommen werden. Solche Verhaltensweisen weichen oft von... [mehr]
Viele Männer empfinden „bemuttert werden“ als unangenehm, weil es oft mit einem Gefühl von Bevormundung, fehlender Eigenständigkeit oder mangelndem Vertrauen in ihre Fä... [mehr]