Wer prägte den Satz „Der Wähler darf nicht mitbestimmen“?

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**Der Satz ist kein bekanntes, fest zugeordnetes Zitat einer einzelnen prominenten Person. In genau dieser Form lässt er sich keiner belastbaren Urheberschaft zuordnen.** ([rnd.de](https://www.rnd.de/politik/bundestagswahl-interview-mit-anja-reschke-ueber-die-bedeutung-von-wahlen-fuer-unsere-demokratie-WMSITZKFINGMDFET3HB6GY6UXU.html)) Wahrscheinlicher ist, dass du eine zugespitzte **parlamentarismuskritische Formel** meinst: Der Vorwurf dahinter lautet, dass Wähler zwar abstimmen, aber **zwischen den Wahlen nicht direkt entscheiden**. Das ist als Kritik am repräsentativen System alt, aber nicht als klar belegter Originalsatz „der Wähler darf nicht mitbestimmen“. ([bundestag.de](https://www.bundestag.de/parlament/praesidium/reden/2023)) Der wichtige Unterschied ist: In einer repräsentativen Demokratie **bestimmen Wähler sehr wohl mit**, aber eben **indirekt** über Wahlen, Parteien und Parlamente – nicht permanent über jede Einzelentscheidung. Genau diese Differenz wird in solchen Zuspitzungen oft verwischt. ([bundestag.de](https://www.bundestag.de/parlament/praesidium/reden/2023)) Falls du eigentlich ein anderes, ähnliches Zitat meinst, wird es oft mit allgemeiner Politikverdrossenheit oder Systemkritik vermischt; in den gut auffindbaren Quellen taucht diese Formulierung aber **nicht als sauber belegtes Standardzitat** auf. ([rnd.de](https://www.rnd.de/politik/bundestagswahl-interview-mit-anja-reschke-ueber-die-bedeutung-von-wahlen-fuer-unsere-demokratie-WMSITZKFINGMDFET3HB6GY6UXU.html))

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