Nein – Noam Chomsky hat Kommunismus und Faschismus nicht pauschal „gleichgesetzt“. Was er jedoch wiederholt getan hat: Er kritisiert **autoritäre Einparteien- und Polizeistaats...
Noam Chomsky ist vor allem dafür bekannt, US‑geführte Militärinterventionen grundsätzlich zu kritisieren; ausdrückliche „Billigungen“ sind bei ihm selten und meist stark konditioniert (z.B. als „kleineres Übel“ oder als begrenzte Maßnahme zum Stoppen akuter Massengewalt). Beispiele, die in der Literatur/Interviews am ehesten als von ihm (teilweise) gutgeheißen bzw. als gerechtfertigt/vertretbar dargestellt werden, sind: - **Indiens Intervention in Ostpakistan (Bangladesch) 1971**: Chomsky hat sie in der Regel als im Kern defensiv/humanitär motiviert beschrieben (Flüchtlingskatastrophe, Massengewalt) und im Vergleich zu vielen Großmachtinterventionen als eher legitim eingeordnet. - **Vietnams Sturz der Roten Khmer in Kambodscha 1978/79**: Er hat wiederholt anerkannt, dass damit ein extrem mörderisches Regime beendet wurde, und diese Intervention im Ergebnis als nachvollziehbar/vertretbar behandelt (auch wenn er zugleich die nachfolgende internationale Politik – u.a. westliche/UN‑Positionierungen – scharf kritisierte). - **Tansanias Sturz Idi Amins in Uganda 1978/79**: Wird von Chomsky typischerweise als Beispiel genannt, dass Interventionen *prinzipiell* auch einen klaren humanitären Effekt haben können; er stellt sie oft den selektiven, machtpolitisch motivierten Interventionen großer Staaten gegenüber. Wichtig: Bei Chomsky ist das selten ein „gut geheißen“ im Sinne einer generellen Pro‑Interventionshaltung, sondern eher die Anerkennung, dass bestimmte regionale Kriege/Interventionen faktisch ein Massaker beendeten und daher moralisch anders zu bewerten sind als imperiale Expeditionskriege.
Nein – Noam Chomsky hat Kommunismus und Faschismus nicht pauschal „gleichgesetzt“. Was er jedoch wiederholt getan hat: Er kritisiert **autoritäre Einparteien- und Polizeistaats...
Für viele Marxisten ist Noam Chomsky ein „rotes Tuch“, weil er in mehreren Kernpunkten quer zu zentralen marxistischen Selbstverständnissen liegt: 1) **Anti‑Leninismus / Anti‑&b...
Michael Parenti und Noam Chomsky teilen viele politische Schlussfolgerungen (Antiimperialismus, Kritik an US-Außenpolitik und Konzernmacht), unterscheiden sich aber deutlich in Schwerpunkt, Erkl...
Ja. Noam Chomsky hat die UdSSR wiederholt und grundsätzlich kritisiert – vor allem als autoritäres, undemokratisches System, das mit sozialistischen Idealen wenig zu tun habe. Er ordne...
Noam Chomsky ist kein „Anti‑Kommunist“ im üblichen Sinn (also jemand, der pauschal jede linke/sozialistische Politik bekämpft). Er versteht sich eher als libertärer Sozialis...
Die **USA** sind größer als **China** – sowohl bei der **Gesamtfläche** (inkl. Wasserflächen) als auch bei der **Landfläche**.
Ja – die US‑Vorherrschaft ist heute stärker **herausgefordert** als in den 1990er/2000er Jahren, aber sie ist nicht „kurz vor dem Ende“. Eher verschiebt sich die Welt von klarer...
Typische **Anzeichen (Indikatoren)**, die in der Praxis oft **vor** einem möglichen Kriegsbeginn zwischen den USA und Iran zu beobachten wären, lassen sich in politische, militärische,...
Die Frage, warum manche Menschen Israel als „siedlungskoloniales Projekt“ kritisieren und seine Existenz infrage stellen, während ähnliche Kritik an den USA seltener in dieser Fo...
Project 2025 ist eine Initiative konservativer US-Thinktanks, die sich auf die Vorbereitung einer möglichen republikanischen Präsidentschaft nach der Wahl 2024 konzentriert. Das Projekt wird...